
Psychologie, Psychatrie & Psychologie
Schon wenn nur zwei Menschen zusammen sind müssen sie sich auf gemeinsame Umgangsformen einigen. Die wenigsten Probleme haben dabei, meinen Beobachtungen nach, frisch Verliebte. Wenn die Gruppe größer wird, werden scheinbar automatisch auch die Probleme größer. Das liegt daran, weil jeder seine »Freiheit« unbedingt behalten will. Die Selbsverwirklichung darf nicht leiden. Niemals will man seine eigenen Eigenarten aufgeben. Nicht so viel Rücksicht auf den anderen nehmen.
Eine verfahrene Situation.
Muß denn unbedingt die Liebe die Lösung sein? Kann uns nicht die Philosophie dabei helfen?
Nein, niemals! Philosophie und Liebe schließen einander aus!
Die Aufgabe von Philosophie und Psychologie ist zwischen Mensch zu vermitteln, die kaum etwas verbindet. Man entwickelt eine besondere Art des Umgangs miteinander. Eine Streitkultur.
Das ist nichts für wiedergeborene Christen. Gott gibt durch sein Wort klare Vorgaben.
"...noch mit Fabeln und endlosen Geschlechtsregistern sich abzugeben, die mehr Streitfragen hervorbringen, als sie den Verwalterdienst Gottes fördern, der im Glauben geschieht -.
Das Endziel der Weisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben.
Davon sind einige abgeirrt und haben sich leerem Geschwätz zugewandt.
Sie wollen Gesetzeslehrer sein und verstehen nichts, weder was sie sagen noch was sie fest behaupten..." 1 Timotheus 1, 4 - 7
"Aber die törichten und ungereimten Streitfragen weise ab, da du weißt, dass sie Streitigkeiten erzeugen!" 2 Timotheus 2, 23
"Törichte Streitfragen aber und Geschlechtsregister und Zänkereien und gesetzliche Streitigkeiten vermeide! Denn sie sind unnütz und wertlos." Titus 3, 9
Wenn jemand anders lehrt und sich nicht zuwendet den gesunden Worten unseres Herrn Jesus Christus und der Lehre, die gemäß der Gottseligkeit ist, so ist er aufgeblasen und weiß nichts, sondern ist krank an Streitfragen und Wortgezänken. Aus ihnen entstehen: Neid, Streit, Lästerungen, böse Verdächtigungen, ständige Zänkereien von Menschen, die in der Gesinnung verdorben und der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottseligkeit sei <ein Mittel> zum Gewinn." 1 Timotheus 6, 3 - 5
Ich habe einmal nachgeschaut was dieses »Streitfragen« im griechischen Text bedeutet : zetesis d. h. philosophische Streitfragen.
Wir haben gehört dass Philosophie Liebe zur Weisheit bedeutet. Brauchen wir als wiedergeborene Christen denn keine Weisheit? Oh, doch! Aber unsere Weisheit kommt nicht von Menschen:
"Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortstreiter dieses Zeitalters? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?
Denn weil in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, hat es Gott wohlgefallen, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu erretten." 1 Korinther 1, 20
"Aus ihm aber kommt es, dass ihr in Christus Jesus seid, der uns geworden ist Weisheit von Gott und Gerechtigkeit und Heiligkeit und Erlösung; damit, wie geschrieben steht: »Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!«" 1 Korinther 1, 30 - 31
"Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die <Dinge> kennen, die uns von Gott geschenkt sind.
Davon reden wir auch, nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in <Worten>, gelehrt durch den Geist, indem wir Geistliches durch Geistliches deuten.
Ein natürlicher Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird." 1 Korinther 2, 12-14
Diese Reihe ließe sich noch seitenlang fortsetzen. Aber das ist unnütz. Wer's jetzt noch nicht verstanden hat, versteht es nie.
Aber die Psychologie, die muss doch helfen können, andere Menschen zu besser zu verstehen? Vielleicht kann sie sogar helfen, dem anderen zu helfen? Ihm zeigen, dass er ein verlorener Sünder ist und alleine nicht zurecht kommt!
Ja, man kann, mit der richtigen Psychologie Menschen durchaus beeinflussen. Zum Positiven und zum Negativen. In einigen Gemeinden, auch in Gemeinden evangelikaler Prägung, wird das heute bereits praktiziert. Die Lieder sind speziell ausgesucht. In den Predigten wird ebenfalls sehr viel Wert darauf gelegt. Es gib Seminare über christliche Philosophie. Scheinbar haben diese Dinge auch Erfolg. In den Staaten zum Beispiel hat das »Power - Evangelium« einen großen Zulauf, aber auch eine große Fluktuation. Denn es wird zwar fast immer das Gefühl des Menschen erreicht, aber meist nicht die Seele. Meine Aussage darüber lautet also:
»Christliche «Philosophie und »christliche « Psychologie sind niemals von Gott, oder durch den Geist Gottes gewirkt. Sie sind immer ein Ersatz für die von Gott gewirkte und geschenkte Liebe. Sie zwängen diese Liebe immer in ein Korsett. Ein Korsett aber ist nicht der richtige Ort für die Liebe. Genauso wenig wie der Geist Gottes in ein Korsett passt.
"Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden." Jakobus 1, 5
Gott sollen wiedergeborene Menschen um Weisheit bitten, nicht Philosophen oder Psychologen. Nicht Sokrates und Epikur. Über deren Weisheit sagt die Bibel:
"Dies ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern eine irdische, sinnliche, teuflische." Jakobus 3, 15
"Die Weisheit von oben aber ist erstens rein, sodann friedvoll, milde, folgsam, voller Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ungeheuchelt." Jakobus 3, 17
Und zum Abschluss noch einmal die Bitte, nein den Befehl unseres Herrn Jesus Christus:
"Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt." Johannes 13, 35
Wenn du ein wiedergeborenes Gotteskind, ein Eigentum Jesu Christi, bist, dann hast du diese Liebe von ihm erhalten. Du brauchst sie nur "raus zu lassen".
Albert Schweizer soll einmal gesagt haben: "Die Liebe ist das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn wir es verschwenden."
Ich meine, hier darf man ihm ungestraft glauben.
