Das Auferstehungsfest (Ostern)

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, was wäre, wenn GOTT Ostern nicht erfunden hätte?

Ich meine, wenn es diesen Jesus, der ja an Weihnachten geboren, am Karfreitag gestorben und am dritten Tag wieder auferstanden ist, nie gegeben hätte?

Wenn es die Opferriten der jeweiligen Landesgötter immer noch gäbe, wenn Du also jedes Mal, wenn Du etwas getan hättest, was Deinem Gott oder Deiner Göttin nicht gefiele, ein Opfer bringen müssten, für große Vergehen wie Ehebruch, Diebstahl, Mord oder Gotteslästerung also eine Kuh und für den Kleinkram eine Ziege oder eine Taube.

Die Preise für diese Tiere sind recht hoch. Eine preiswerte Kuh zum Beispiel kostet etwa 500,00 1000,00 Euro. Für ein Schaf oder eine Ziege sind etwa 50,00 bis 100,00 Euro zu bezahlen. Eine Taube dagegen bekommt man schon ab 10,00 Euro.

Das Durchschnittsgehalt eines Deutschen liegt bei etwa 2000,00 Euro. Wenn wir einmal davon ausgehen, dass für Miete und Heizung nur etwa 400,00 Euro zu berappen sind, bleiben auf den ersten Blick etwa 1600,00 Euro zum Leben. Verbraucht unser Normalmensch nun noch 20,00 Euro pro Tag, muss er sich schon heftigst zusammenreißen, um bei seinem Gott nicht in Ungnade zu fallen. Mehr als eine große Sünde ist dann nicht drin. Wobei ich jene, die zum Tod führten, gar nicht gezählt habe. Da ist ja schon nach einem Mal Schluss. Mehr als jeden zweiten Tag eine richtige Lüge, eine Beleidigung, irgendwas Mittleres also, geht auch nicht.

Unterm Strich hätten wir dann allesamt sehr schlechte Karten. Wir wären hoffnungslos unserem jeweiligen Gott verschuldet. Dass aber die obige Aufstellung recht schief ist, kann man daran sehen, dass Du keinerlei Familien berücksichtigt. Die wären noch viel schlechter dran.

Ach ja, so etwas wie die Aufklärung hätte es nie gegeben, denn die damaligen Priester wussten ihre Pfründe gut zu sichern, viel besser als die heutigen.

Gut, dass es das Fest der Auferstehung gibt!

Da hat die ganze Quälerei um all die Opfer ein Ende. Denn am Karfreitag, als Jesus Christus für Dich starb, starb ER, um Deine Sündenschuld zu bezahlen, Dein Schuldkonto bei dem einzig wirklichen GOTT auszugleichen, es auf Null zu setzen, wurde alles gut. Jesus Christus bezahlte jede offene Rechnung, die GOTT wider Dich und jeden anderen Menschen hat. Egal, was Deine Schuld ist, vor GOTT ist sie ausgelöscht. Der Schuldbrief, der zwischen Dir und GOTT stand, ist zerrissen. Besiegelt hat der Sieger von Golgatha das ganze dann mit seiner Auferstehung. Darum gilt die Osterbotschaft vom Frieden, den GOTT mit den Menschen schuf, auch für Dich, wenn, ja, wenn Du diesen Frieden, den Jesus Christus für Dich erwirkt hat, in Anspruch nimmst. Die Bibel sagt im Johannesevangelium: "…so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben…".

Du brauchen also nichts zu tun, als diesem Jesus Christus, der am Kreuz für Dich starb und am ersten Osterfest für Dich auferstand, Deine Sündenschuld zu bekennen, ihn um Vergebung zu bitten und dann ihn als Deinen persönlichen Herrn und Heiland anzunehmen. Wie das geht? Geh auf Deine Knie, rede mit GOTT. Die Bibel nennt das: beten. Sage ihm, dass Du die Vergebung, die in Jesus Christus ist, im Glauben für Dich annehmen willst. Wenn Du das aufrichtig und im Bewusstsein tust, dass Du ohne diese Vergebung ein verlorener Sünder bist, der geradewegs auf die ewige Hölle zugeht, gilt für Dich 1 Johannes 1, 9: "Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit." Keine Rinder und Ziegen, auch keine Eier, sondern Vergebung in Jesus, für jeden, der will.

Das ist das wahre Ostern! Das ist das Auferstehungsfest!


Peter Schuler