Leben an der Hand des lebendigen Gottes

David, der König Israels, der ehrlich bemüht war (meistens) sein Leben mit GOTT zu leben hat diesen Psalm geschrieben. Er sagt eigentlich alles aus, was das Leben eines Christen ausmacht, ist also ein Stück weit, biblische Anweisung, Zeugnis aber auch prophetische Schau auf das Leben eines wiedergeborenen Christen heute. So wie es sein sollte.
Beachten wir bitte, das David erst GOTT preist, für das was er an ihm tat und dann GOTT selbst ihm antwortet, woraufhin sich David dann an seine Zuhörer wendet und ihnen Ratschläge über seine bitter bezahlten "Erfahrungen" über Ungehorsam gegenüber GOTT.
Glücklich der, dem Übertretung vergeben, dem Sünde zugedeckt ist!
Glücklich der Mensch, dem der HERR die Schuld nicht zurechnet und in dessen Geist kein Trug ist!
Als ich schwieg, zerfielen meine Gebeine durch mein Gestöhn den ganzen Tag.
Denn Tag und Nacht lastete auf mir deine Hand; verwandelt wurde mein Saft in Sommergluten. //
So tat ich dir kund meine Sünde und deckte meine Schuld nicht zu. Ich sagte: Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen; und du, du hast vergeben die Schuld meiner Sünde. //
Deshalb soll jeder Fromme zu dir beten, zur Zeit, da du zu finden bist; gewiss, bei großer Wasserflut - ihn werden sie nicht erreichen.
Du bist ein Bergungsort für mich; vor Bedrängnis behütest du mich; du umgibst mich mit Rettungsjubel. //
Ich will dich unterweisen und dich lehren den Weg, den du gehen sollst; ich will dir raten, meine Augen über dir offen halten.
Seid nicht wie ein Ross, wie ein Maultier, ohne Verstand; mit Zaum und Zügel ist seine Kraft zu bändigen, sonst nahen sie dir nicht.
Viele Schmerzen hat der Gottlose; wer aber auf den HERRN vertraut, den umgibt er mit Gnade.
Freut euch an dem HERRN, und frohlockt, ihr Gerechten, und jubelt, alle ihr von Herzen Aufrichtigen!
Psalm 32David spricht hier von seinem Leben mit dem allmächtigen GOTT. Wir können daraus fast alles ableiten was wir heute in unserem Leben an der Seite GOTTes brauchen.
Zuerst aber einen Hinweis.
GOTT verlangt von uns ein sündloses Leben, den nur so können wir überhaupt in seiner Gegenwart, die nur heiliges und reines zulässt.

Bitte bekommt jetzt keinen Schreck. Ich weiß und habe es nicht vergessen das Menschen immer wieder sündigen. Keine noch so große Anstrengung schafft es das zu verhindern. Aber das ändert gar nichts an der heiligen und gerechten Forderung GOTTes. Und ich gedenke zu beweisen dass sie erfüllbar ist. Sogar relativ leicht.

Unser Leben mit GOTT findet seine Spiegelungen nicht nur in der heiligen Schrift, sie ist zwar das (einzig, von GOTT zugelassene und autorisierte) Fundament unseres Glaubens. Wir finden mannigfache Bilder des Lebens mit GOTT in den, wenigen noch nicht von Satan zerstörten Bereichen des Lebens im Alltag.
Da ist die Zeit der ersten Liebe, die Ehe aber auch der Alltag eines arbeitenden Menschen.

An diesen Bildern und den entsprechenden Abschnitten der Bibel möchte ich nun beweisen, das es durchaus möglich ist sündlos an der Seite des Siegers von Golgatha zu leben, ja, das es gar nicht anders möglich ist als sündlos ans Seiner Seite zu leben. Das ein Leben als Christ gar nicht anders möglich ist als es sündlos zu leben.

Bevor jetzt jemand mit Steinen schmeißt, bitte erst zu Ende lesen. Denn auch wenn alle Sekten, unisono sagen, das die Bibel nicht die einzige, wahre Autorität sei, sondern das man die ominösen Meinungen und oft geradezu perversen Ratschläge von Sehern, Mystikern oder "Kirchenlehrern" oder Propheten befolgen muss, bleibt doch das Wort GOTTes, der auf die Bitte doch einen besonderen Boten zu seiner Familie zu schicken, ganz klar sagt: Sie haben Mose und die Propheten, sollen sie die befragen! Darum sollte jeder, der der Meinung ist, das was ich sage, sei falsch, doch bitte meine Aussagen an der Bibel, dem einzigen wahren Wort GOTTes prüfen. Sollte dabei ein Irrtum meinerseits zu Tage treten bitte ich um Bescheid.


Zur ersten Liebe:
Das Wort GOTTes: Ich kenne deine Werke und deine Mühe und dein Ausharren, und dass du Böse nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast sie als Lügner befunden; und du hast Ausharren und hast vieles getragen um meines Namens willen und bist nicht müde geworden.
Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.
Denke nun daran, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, so komme ich dir und werde deinen Leuchter von seiner Stelle wegrücken, wenn du nicht Buße tust.
Offenbarung 2,2-5 vv Und…

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel.
Und wenn ich Weissagung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß und wenn ich allen Glauben habe, so daß ich Berge versetze, aber keine Liebe habe, so bin ich nichts.
Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung der Armen austeile und wenn ich meinen Leib hingebe, damit ich Ruhm gewinne, aber keine Liebe habe, so nützt es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig; sie neidet nicht; die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf, sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich mit der Wahrheit, sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.
Die Liebe vergeht niemals; seien es aber Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden.
1.Korinther 13,1-8
Sowie das ganze Hohe Lied

Es gibt noch viele andere Stellen wo das Leben eines Ehepaares mit dem Leben eines wiedergeborenen Menschen verglichen wird. Sogar der Körper eines Menschen wird als Beispiel herangezogen um die enge Verbindung zwischen GOTT und seinen Kindern zu beschreiben und zu verdeutlichen.

Sogar die Freiheit vom Gesetz des Mose, die für jedes Kind GOTT uneingeschränkt gilt kann man damit erklären.

Jesus Christus bezeichnet sich selbst als Haupt der Versammlung als Kopf der Gemeinde, als Bräutigam der Gesamtheit aller (im biblischen Sinn) wiedergeborenen Menschen, eben der Brautgemeinde die bei seinem baldigen Wiederkommen ihm entgegen entrückt wird. (Die Lebenden direkt und die bereits Entschlafenen nach Aussauferweckung).

Enger als das so zu beschreiben ist mit menschlichen Mitteln einfach nicht mehr möglich.

Daher, letztendlich auch die biblisch korrekte Aussage:

Es ist der Wille des lebendigen GOTTes, das alle seine Kinder in direkter Verbindung zu ihm, bzw. zu dem der auf Golgatha unsere Sündenschuld bezahlt hat, stehen.

Ein Körper, der auch nur einen Millimeter von seinem Kopf entfernt ist wird vielleicht noch ein kleines Weilchen zucken, aber nichtsdestotrotz sehr schnell sterben. Auch wenn er konserviert wird, ist er nicht mehr was er war.

Das wird am Beispiel Roms sehr deutlich zu sehen.

Dort hat man ja den Kopf von seiner Gemeinde entfernt und dazwischen eine angebliche "Mutter Gottes" und einen Haufen teilweise höchst fragwürdiger "Heiliger" gesetzt.

Und jetzt verpestet dieser riesige geistliche Leichnam zu Freude Satans die geistliche Atmosphäre und hält viele, viele ehrlich suchender Menschen in seinen widerlichen Armen umschlungen.

Dort hat man ja auch die (so nicht biblische) Ohrenbeichte erfunden, um den "Gläubigen" zu einzureden es sei normal wenn ein Mensch in Sünde lebe, weil GOTT ja zugelassen habe das er mit einer "Erbsünde", also schon sündig geboren würde. Solange er nur regelmäßig beichte, die drei "Grundsakramente" bekomme, sei das Übelste was ihn erwartet, ein (nicht existentes) Fegefeuer.

Natürlich schließt dieses Verständnis, bis auf die orthodoxen Kirchen, jede andere Gemeindeform als Heimat eines Christen aus.

Denn überall, wo dem Gläubigen die drei Grundsakramente. (Taufe, Eucharistie, Firmung) nicht gegeben werden hat dieser keine Möglichkeit gerettet zu werden. Das ist eigentlich gar nicht so albern wie sich das anhört. Denn wenn diese nicht absolut notwenig (nach römischer Lehre) wären wäre ziemlich viel in der Kirche völlig überflüssig. Da können doch Menschen die wie ich einst dieser Sekte zugehörig waren froh sein, Habe ich doch nicht nur diese drei Sakramente bekommen, sondern bin dann trotzdem noch Christ geworden. Jeder aber, der auf biblischen Wegen Christ durch Buße, Bekehrung und Wiedergeburt wird hat nach der "reinen" lehre Roms keine Chance das Reich der Himmel zu erreichen.

Aber keine Angst die Bibel lehrt so etwas überhaupt nicht.
Es ist also, wie ausführlich dargelegt nicht möglich Köpf und Leib zu trennen.

Genau so ist es absolut unmöglich, ohne die absolut dichtest mögliche Verbindung zu dem Schöpfer und Erhalter aller Dinge und allen Lebens, ein gottgefälliges Leben als Christ zu führen.

Der logische Schluss wäre dann: das es auch unmöglich sein muss, in seiner Gegenwart zu sündigen. Denn die Sünde trennt ja radikal von GOTT. Total und absolut.

Er Umkehrschluss ist dann: wer sündigt, ist zum Zeitpunkt der Sünde, von GOTT getrennt. Absolut. Ja. Absolut.

Aber nicht (wenn er wiedergeboren ist) für immer.
Und dies ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: dass Gott Licht ist und gar keine Finsternis in ihm ist.
Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, lügen wir und tun nicht die Wahrheit.
Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde.
Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.
Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.
1.Brief des Johannes 1,5-10

Ich kann nur auf eine einzige, ganz simple Art, ein GOTT gefälliges, sündloses Leben führen, wenn ich wirklich in der engen Verbindung zu ihm bleibe. Wenn ich mein Leben ganz bewusst, immer wieder neu ihm zur Verfügung stelle, immer wieder auch ruhig nach einer gewissen Gewohnheit, aber auf jedenfalls immer dann wenn GOTT mir Gnade schenkt, und mir Erkenntnis über Sünde in meinem Leben schenkt und Buße gibt, denn dann habe ich ja, die Gemeinschaft mit ihm verlassen. Diese Erkenntnis, und die praktischen vielfältigen Hindernisse das zu verwirklichen waren es ja auch, die Menschen in der frühen Zeit des Christentums dazu bewegte sich zurück zu ziehen und die Stille zu suchen.

Gut, sie merkten sehr schnell das dass keine Lösung war, denn Satan bekam sehr schnell heraus wo ihre "schwachen Stellen" waren und packte sie da. Das wiederum trieb dann die übelsten Blüten und Früchte. So kastrierte sich der geachtete Kirchenlehrer Eusebius selber. Er erkannte dann sehr bald das das ein Fehler war, weil seine Vorgesetzten sich (in dieser Beziehung) an die Bibel hielten und dem Eunuchen Eusebius den Dienst am Altar verweigerten.

Aber der Grundgedanke dieser armen Leute war der richtige.
Nur dann, wenn ich konsequent, den Verlockungen Satans widerstehe, nur wenn ich mich bewusst und entschlossen auf die Seite GOTTes stelle, kann es mir gelingen ohne Sünde zu leben.

Natürlich bleibt auch dann noch etliches was mich vor Versuchungen nicht bewahrt, aber es wird immer empfindlicher reagieren. Mein Gewissen wird immer eher und immer früher reagieren und mich warnen wenn ich meine Augen und Ohren, meine Sinne also Dingen zuwende die mich von GOTT fortlocken wollen.

Der eine oder andere mag dann vielleicht denken, jetzt sei es geschafft. Aber es ist noch ein langer harter Kampf, der erst gewonnen sein wird, wenn ich von meinem Herrn Jesus Christus heimgeholt werde. Aber jeder Tag, ja jede Stunde, sogar jede Minute die ich so näher bei meinem Herr sein kann ist es wert gelebt zu werden.

Die andere Zeit ist nur Abfall, wenn ich sie im Lichte GOTTes betrachte.

Glaub mir, ich weiß, das Sünde durchaus ihre "Reize" hat, die Bibel sagt es ganz klar und ich habe es aufs gründlichste erlebt, aber lohnen tut sich das Leben nur zu den Füßen Jesu.