Jeder Mensch kennt das Gebot:, "Du sollst nicht morden!"  2. Moses 20, 13.
Wir wissen auch, das Gott es ist, der das Leben schenkt:
"Ja, du bist es, der mich aus dem Mutterleib gezogen hat, der mir Vertrauen einflößte an meiner Mutter Brüsten." Psalm 22, 10
"Auf dich habe ich mich gestützt von Mutterschoße an,
vom Mutterleib hast du mich entbunden;
dir gilt stets mein Lobgesang.
Vielen bin ich wie ein Wunder;
du aber bist meine starke Zuflucht." Psalm 71, 6 + 7

"Denn du bildetest meine Nieren. Du wobst mich in meiner Mutter Leib." Psalm 71, 6 + 7

"Hört auf mich, ihr Inseln, und horcht auf, ihr Völkerschaften, die ihr von fernher seid! Der HERR hat mich berufen vom Mutterleib an, hat von meiner Mutter Schoß an meinen Namen genannt."  Jesaja 49, 1

"Als es aber dem, der mich von meiner Mutter Leibe an ausgewählt und durch seine Gnade berufen hat, gefiel,..."  Galater 1, 15
Gott bereitet das Leben im Mutterleib zu. Er schenkt das Leben. Er richtet sich dabei allerdings nicht immer nach unseren Plänen. Nun das ist heute ja kein Problem mehr.

Der Umgang mit einer Abtreibung ist ja heute fast schon zur Norm geworden. Bemerkungen, wie »Mein Bauch gehört mir!« sind oft zu hören.

Ich habe Abtreibung zwar schon immer als Problem angesehen. Aber ich dachte, es sei das Problem einer kleinen Randgruppe. Nicht das ich hier irgend etwas verniedlichen wollte, aber ich dachte immer, es wäre viel weniger schlimm. Bis ich dann in der NRZ vom 24. 06. 2000 las.

Zitat Anfang: Trend in Prozent.
In Deutschland wohnen nur noch 49,7% der verheirateten Paare mit Kindern zusammen. Dies geht aus einer Statistik der UN-Wirtschaftskommission für Europa hervor. DieGeburtenrate liegt in Deutschland bei 1,3 Kindern pro Frau.
Die Zahl der Abtreibungen liegt bei 167 pro 1000 Neugeborenen. Danach gibt es nur noch in Schweden mehr kinderlose Ehepaare. Zitat Ende.

Das ich erschüttert war ist eine Untertreibung. Selbst das davon Schreiben verurscht mir Übelkeit. Es muß viel mehr getan werden um diesen üblen Zustand abzustellen.

Aber wie war das in Psalm 139. 13
"Denn du bildetest meine Nieren. Du wobst mich in meiner Mutter Leib."

Abtreibung ist immer, aus welchen Gründen sie auch geschieht, ein Gott ins Handwerk pfuschen, oder deutlicher gesagt: MORD.

Jeder, der damit zu tun hat, sollte sich ganz kräftig überlegen, ob er diese Verantwortung, diese Sünde auf sein Gewissen laden will.

Aber auch jeder, der irgend jemanden deswegen verurteilt, sollte ganz klar wissen, daß er in sehr großer Gefahr steht, sich mitschuldig zu machen.

Wenn du nicht alles getan hast, um Abtreibungen zu verhindern, bist du automatisch mitschuldig.
Die »amerikanische Lösung«, Ärzte und Pflegepersonal einfach zu ermorden, ist daß Falscheste, was man tun kann. Schließlich ist man damit kein bißchen besser als jene Mörder.

Was können wir tun, um hier möglichst viel »Schadenbegrezung« zu erreichen? Ich bin, ich sagte es ja schon, der festen Überzeugung, daß bei jedem einzelnen Fall nicht nur die direkt Beteiligten, sonder auch die Gesellschaft, ja auch wir Christen mitschuldig sind.

Wenn eine Frau, aus welchem Grund auch immer, Furcht davor hat, das Kind auszutragen, dann ist es unsere (ich meine hier alle wiedergeborenen Christen) Pflicht und Schuldigkeit zu helfen.

"Wenn aber ein Bruder oder eine Schwester dürftig gekleidet ist und der täglichen Nahrung entbehrt, aber jemand unter euch spricht zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch! ihr gebt ihnen aber nicht das für den Leib Notwendige, was nützt es?
So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot." Jakobus 2, 15 - 17
"Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde." Jakobus 4, 17

Genau das ist hier der Fall. da ist ein Mensch in Not. Körperlich, geistig oder seelisch. Du bist in allen, oder den meisten dieser Dinge reicher! Also ist es deine Pflicht hier zu helfen! Auch wenn du nicht, weil es dir an Mitteln fehlt, in der Lage bist zu finanziel zu helfen, mußt du mindetens Hilfe vermitteln.

Das fängt an beim Zuspruch von Mut an, das geht über materielle Hilfe weiter. Das kann sogar so weit gehen, daß du dieses Kind als den eigenes aufnimmst, oder ihm eine Lebens-, nicht nur eine Überlebensmöglichkeit, besorgst. Wenn du also um eine solche Situation weißt und dich nicht entsprechend verhältst, bist du des Mordes mitschuldig.

Noch ein wichtiges Wort für alle jene, die sich hier in der einen oder anderen Weise versündigt haben.

Es ist nie zu spät Buße zu tun.
Sicher, Mord kann nicht wieder rückgängig gemacht werden. Aber das ist bei den meisten anderen Sünden auch so. Außer bei Diebstahl und übler Nachrede ist es wohl kaum möglich. Nein, ich will hier nichts und in keiner Weise verharmlosen.

Aber der Herr Jesus Christus, der einzig geborene Sohn Gottes, der ist auch für diese, deine Sünde auf Golgatha gestorben. Auch dafür hat er sein heiliges Blut vergossen.

Auch dafür gilt: was in 1 Johannes 1 9 steht: "Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit."

Aber schieb deine Buße nicht auf die lange Bank:
"der Heilige Geist spricht: "Heute, wenn ihr seine Stimme höret," Hebräer 3, 7

Du weißt nicht, wie lange du noch Zeit hast. Darum geh wirklich jetzt zu der Herrn Jesus. Bekenne ihm deine Sünde. Du brauchst Ihm nichts zu erklären, denn "...denn der HERR sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, aber der HERR sieht auf das Herz."  1 Samuel 16, 7
Darauf darfst du vertrauen. Er will das du zu Ihm kommst! Geh!

Bete! Das heißt sprich mit Gott. Das kannst du laut oder leise tun, er hört dich ganz bestimmt. Ich weiß es, denn es liebt dich. Ich sage es wieder und wieder. Aus Liebe zu dir ist er Mensch geworden! Am Kreuz von Golgatha hat er sein heiliges unschuldiges Blut für dich vergossen! Damit du Vergebung deiner Sünden haben kannst, ist der heilige und gerechte Gott selber Mensch in Jesus Christus geworden, gestorben und auferstanden! Du bist teuer von Gott freigekauft!

"Dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, welcher will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit."  1 Timotheus 2, 3 - 6
"Und rufe mich an am Tage der Bedrängnis: ich will dich erretten, und du wirst mich verherrlichen!" Psalm 50, 15
Nun, geh zu Ihm.