Taizé | contra biblische Taufe |
Ist es nötig getauft zu werden, um ein Leben als Christ zu beginnen? | Nein! Das Leben eines Christen beginnt bei der Wiedergeburt und nicht durch ein äußeres Zeichen.
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Um den Sinn der Taufe in seinem ganzen Umfang zu begreifen, lohnt es sich nachzusehen, wie sie von den ersten Jüngern Christi gelebt wurde. Beim ersten christlichen Pfingstfest wurden die Hörer des Petrus zutiefst davon berührt, dass sie nicht in der Lage waren, in Jesus den Gesandten Gottes zu erkennen. Voller Bedauern fragten sie die Apostel: "Was sollen wir tun?" Und Petrus antwortete: "Kehrt um, und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen" (Apostelgeschichte 2,37-38). Die Taufe steht also einerseits für die Metanoia, den grundlegenden Sinneswandel, der durch die Begegnung mit Gott hervorgerufen wird, und andererseits für den Empfang des göttlichen Geistes, der den Menschen zu einem neuen Geschöpf macht (vgl. 2 Korinther 5,17). Er verwandelt unfruchtbares Bedauern in eine Umkehr, die Eingangstor zu einem Leben in Gemeinschaft ist. | GOTT sagt in Apostelgeschichteg 2,4-12: Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation unter dem Himmel. Als aber dieses Geräusch entstand, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder einzelne sie in seiner eigenen Mundart reden hörte. Sie entsetzten sich aber alle und wunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind: Parther und Meder und Elamiter und die Bewohner von Mesopotamien und von Judäa und Kappadozien, Pontus und Asien und Phrygien und Pamphylien, Ägypten und den Gegenden von Libyen gegen Kyrene hin und die hier weilenden Römer, sowohl Juden als Proselyten, Kreter und Araber - wie hören wir sie von den großen Taten Gottes in unseren Sprachen reden? Sie entsetzten sich aber alle und waren in Verlegenheit und sagten einer zum anderen: Was mag dies wohl sein?
Und weiter in: Apostelgeschichte 2,37-41: Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele der Herr, unser Gott, hinzurufen wird. Und mit vielen anderen Worten legte er Zeugnis ab und ermahnte sie und sagte: Lasst euch retten aus diesem verkehrten Geschlecht! Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen; und es wurden an jenem Tag etwa dreitausend Seelen hinzugetan.
Hier steht nichts von einem unfruchtbaren Bedauern. Hier steht etwas von erschrecken. Einem heiligen Erschrecken. Einem Erschrecken, das die unabdingbare Notwendigkeit einer Errettung durch etwas völlig anderes als die bisher erbrachten Opfer bei Sünde erzeugte. Einem Erschrecken durch die Erkenntnis den Messias abgewiesen zu haben, den Sohn GOTTes ans Kreuz geschlagen zu haben. Ein Erschrecken aus der Einsicht heraus, durch die selbstverschuldete Sünde sind wir von GOTT getrennt.
GOTT sagt durch den Apostel im 1. Johannesbrief 1,8-9: Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.
Das Erschrecken hat nun ganz und gar nichts mit Bedauern zu tun. Etwas Bedauern heißt noch lange nicht einzusehen dass man etwas falsch gemacht hat. Ich habe auch den Tod meines Nymphensittichs bedauert. Er aber hatte ganz und gar nichts mit irgendeiner Sünde als nur der Adams zu tun. Ich habe es früher bedauert einen Termin verpasst zu haben. Aber, wenn ich ehrlich bin habe ich Sünde genau genommen früher nie bedauert. Ich bedauere auch heut den Sünder nicht.
Ich habe damals auch bedauert nicht im Lotto gewonnen zu haben. Und ich habe bedauert bei einer Straftat erwischt worden zu sein.
Bedauern ist immer nur meine Reaktion auf etwas das nicht so lief wie ich (oder ein anderer) das wollte. Es ist überhaupt keine Einsicht darin etwas falsch gemacht zu haben.
Diese, absolut notwendige Einsicht in die Tatsache, ein ,ohne den Kreuzestod Jesus, verlorener Sünder zu sein nennt die Bibel Reue:
Beleg: Jeremias 31,18-20 Deutlich habe ich Ephraim wehklagen hören: Du hast mich gezüchtigt, und ich wurde gezüchtigt wie ein nicht ans Joch gewöhntes Kalb. Lass mich umkehren, dass ich umkehre, denn du, HERR, bist mein Gott. Denn nach meiner Umkehr empfinde ich Reue, und nachdem ich zur Erkenntnis gelangt bin, schlage ich mir auf die Lenden. Ich schäme mich und bin auch zuschanden geworden, denn ich trage die Schmach meiner Jugend. - Ist mir Ephraim ein teurer Sohn oder ein Kind, an dem ich Freude habe? Denn sooft ich auch gegen ihn geredet habe, muss ich doch immer wieder an ihn denken. Darum ist mein Innerstes um ihn erregt. Ich muss mich über ihn erbarmen, spricht der HERR. Im Übrigen wurden die Getauften nicht durch die Taufe, sondern nach der Bekehrung und durch dieselbe in die Gemeinde aufgenommen, nicht durch die Taufe. Hier nur nach der Taufe, weil diese sofort nach der Bekehrung erfolgte. |
Die Taufe ist also kein einfacher äußerer Ritus, der eine soziologische Zugehörigkeit besiegelt, sondern bedeutet die tiefgreifende Umwandlung des Menschen durch den Atem Gottes. Sie ist gewissermaßen ein stetes Pfingsten, das die Kirche im Laufe der Jahrhunderte auferbaut. (In der Alten Kirche - und bis heute in der Ostkirche - wird die eigentliche Taufe in Verbindung mit der Konfirmation/ Firmung gesehen.) Der Täufling öffnet sein Herz für die Neuheit Gottes und empfängt so den Keim eines Lebens, das ihn verwandeln wird und ihm eine neue Lebensführung ermöglicht (vgl. 1 Petrus 1,22-23). | In der Sprache des Ruhrpottes wäre die kürzeste Antwort auf diese Aussage wohl: "Wat en Schrott!" Hier ist aber wirklich alles falsch, zumindest wenn man es an der Bibel misst. Nichts anderes aber soll hier geschehen. Die Taufe bedeutet mit Sicherheit niemals die tief greifende Umwandlung des Menschen durch den Atem Gottes.
GOTT sagt durch Paulus in Römer 6,3-11: Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln. Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein, da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen. Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde. Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, da wir wissen, dass Christus, aus den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn. Denn was er gestorben ist, ist er ein für allemal der Sünde gestorben; was er aber lebt, lebt er Gott. So auch ihr: Haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus!
GOTT hat die Taufe als Zeichen für die sichtbare und die unsichtbare Welt eingesetzt. Sie ist mehr als ein verstaubter Ritus. Sie ist ein Bekenntnis dessen was GOTT durch die Wiedergeburt an uns tat. Eben ein feierlicher Fahneneid, ein Gelöbnis und ein Bekenntnis gleichzeitig. Sie ist ein "Sakramentum", ja man kann wohl sagen eben eines der wenigen biblischen Sakramente.
Bevor ich jetzt erschlagen werde: Ein Sakramentum der Bibel hat gar nichts mit den Sakramenten irgendeiner Kirche, Gruppe oder Sekte zu tun. Es hat keinerlei errettende oder heilsnotwendige Eigenschaften. Ein Sakramentum im alten Rom ist am ehesten mit dem öffentlichen Fahneneid der Bundeswehr zu vergleichen.
Junge Rekruten geloben dem Staat…, usw. usw.
Das gleiche tun junge Christen in der Taufe auch. Sie bekennen vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt mit Christus der Sünde gestorben, für die Sünde begraben und zu neuem Leben auferstanden zu sein.
Niemand öffnet sein Herz für die Neuheit Gottes und empfängt so den Keim eines Lebens, das ihn verwandeln wird und ihm eine neue Lebensführung ermöglicht.
Das was hier von Taizé beschrieben wird geschah so niemals. Aber tatsächlich kann man wohl sagen das der Mensch, dann wenn er sich bekehrt, sein Herz für GOTT öffnet. Das übrigens ist das einzige was ein Mensch zur Erlösung beitragen kann. Sich GOTT zuzuwenden, sein Herz für Ihn zu öffnen.
Sie ist auch kein stetiges Pfingsten, das die Kirche im Laufe der Jahrhunderte auferbaut. Sie ist eine Sache zwischen dem Täufling und GOTT einerseits und der gesammten Welt als Zeuge für das Gelöbnis andererseits.
Niemand wird durch die Taufe einer Gemeinschaft zugetan. Niemand wird durch die Taufe gerettet. Sie ist ein Gehorsamsschritt für einen Glaubenden. Nicht mehr und nicht weniger. |
Da dieses Leben wesentlich ein Gemeinschaftsleben mit anderen ist, hat es eine äußere Seite. Die Umgestaltung des Herzens bleibt zwar wesentlich, aber sie zeigt sich durch eine konkrete Änderung der Lebensweise, durch die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft des Gebets und des Miteinanderteilens in einer universalen Größenordnung (vgl. Apostelgeschichte 2,42-47). "Wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht", schreibt Johannes (1 Johannes 4,20). Es geht zunächst nicht um ein Gefühl, sondern um ein Zusammenleben, bei dem die Gemeinschaft mit dem unsichtbaren Gott konkret wird. Die Taufe ist also eine öffentliche Handlung, durch die die Gemeinschaft der Glaubenden ein neues Mitglied in sich aufnimmt. | Das ist schlichtweg falsch. Auch die Umgestaltung des menschlichen Herzen ist so wie es Roger S. sagt völliger Blödsinn. Der neue Mensch, nicht nur das Herz ist Ergebnis der Wiedergeburt. Diese Wiedergeburt aber ist ihrerseits Folge des freiwilligen Opfertodes und des herrlichen Sieges auf Golgatha. Den dort bezahlte der Sohn GOTTes für mich die Sühneschuld meiner Sünden, ja der Sünden aller Menschen mit seinem Blut. Und jeder, der das im Glauben annimmt wird gerettet. Wer aber meint auf anderen Wegen "mit GOTT ins Reine zu kommen" der ist schon jetzt zur immerwährenden Verdammnis verurteilt.
Genau so falsch ist die Behauptung: Es geht zunächst nicht um ein Gefühl, sondern um ein Zusammenleben, bei dem die Gemeinschaft mit dem unsichtbaren Gott konkret wird. Die Taufe ist also eine öffentliche Handlung, durch die die Gemeinschaft der Glaubenden ein neues Mitglied in sich aufnimmt.
Es geht bei GOTT niemals um ein Gefühl: Beleg: Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht. Denn durch ihn haben die Alten Zeugnis erlangt. Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist. Hebräer 11,1-3
Der Glaube ist für den Glaubenden kein Gefühl sondern ein sich völlig GOTT ausliefern. So wie ein Kind versteht weil der Vater ihm klar macht, so verstehen wir Wiedergeborenen was GOTT uns zeigt. Weil wir niemals an seinem Wort zweifeln.
Noch einmal durch die Wiedergeburt, und niemals durch die Taufe, schon gar nicht durch die Taufe eines Ungläubigen, egal welchen Alters, wir man zum Leib Christi, zu seiner Brautgemeinde, der Versammlung des lebendigen GOTTes hinzugetan. Nicht durch die Taufe und nicht in die Ökumene. |
Gott möchte für uns ein Leben in Fülle, und in seinem Sohn ist es uns zugänglich (vgl. 1 Johannes 5,11). So ist Jesus das endgültige "Ja" Gottes zu uns. Durch die Taufe nimmt Christus uns in sein "Ja" hinein, das zu dem "Ja" wird, mit dem wir unsere Umkehr zu Gott aussagen (vgl. 2 Korinther 1,19-20). Das Ja, das bei unserer Taufe gesprochen wurde, wird später in allen großen oder kleinen Entscheidungen konkret, die wir fällen, um unseren Glauben auf der Höhe unseres Lebens zu halten. In diesem Sinn kann man sagen, daß das Leben eines Christen in seiner Gesamtheit nichts anderes als ein Sichtbarwerden des Jas der Taufe ist. Ob jemand sehr jung getauft wurde und für ihn damals nahestehende Menschen das "Ja" antworteten oder ob jemand von sich aus den Schritt getan hat, um dieses Sakrament zu bitten: Beide sind in gleicher Weise gerufen, den Sinn der Taufe in ihr tägliches Leben zu übersetzten und sich in der Nachfolge Christi immer wieder neu auf den Weg zu machen. | Nun dieser Absatz ist wirklich satanisch falsch. Eine kleine Lüge hier, eine Verdrehung da und eine Auslassung dort - und schon wird aus einer Aussage GOTTes zu einem Thema eine Aussage Luzifers, deren einziges Ziel es ist die Menschen zu seinen Sklaven zu machen.
Satz eins ist in Gänze eine Lüge. Das steht nirgends in der Bibel. Satz zwei ist genau so aus satanischem Geist. Jesus ist niemals das "Ja GOTTes zu uns". GOTT wurde, aus Liebe zu den Menschen in Jesus Christus selber Mensch um auf Golgatha für meine Sünden zu sterben. Kein Ja zu den Menschen also, sondern die einzige Möglichkeit der Sündenvergebung für alle die das wollen, für alle, die guten Willens sind!!
Das einzig richtige in diesem Absatz ist die Aussage: " Das Ja, das bei unserer Taufe gesprochen wurde, wird später in allen großen oder kleinen Entscheidungen konkret, die wir fällen,…" Aber ein gewisser Anteil an richtigem, ein wenig gutes in einem Topf voll schlimmen Gift, macht noch keine gute Speise. Sie bleibt einfach durch und durch verdorben und gehört auf den Kehricht.
Schlimm ist auch jene Aussage: " Ob jemand sehr jung getauft wurde und für ihn damals nahestehende Menschen das "Ja" antworteten oder ob jemand von sich aus den Schritt getan hat, um dieses Sakrament zu bitten: Beide sind in gleicher Weise gerufen, den Sinn der Taufe in ihr tägliches Leben zu übersetzten und sich in der Nachfolge Christi immer wieder neu auf den Weg zu machen."
Eine Taufe bei der das Gelöbnis von einem anderen als mir selbst abgelegt wird ist nicht nur unnütz, sie ist übelste GOTTeslästerung. Warum? Weil sie die gute Forderung des lebendigen GOTTes, das der Gläubige getauft werde aushebelt indem Sie einfach hingeht und sagt wir lassen nun aber unbeteiligte, teilweise sogar nicht wiedergeborene Menschen für einen anderen Menschen ein Gelöbnis ablegen von dem niemand weiß, ob er selber dieses jemals erfüllen will. Alles nach dem Mott: Was GOTT will interessiert uns sowieso nicht, wir machen was unsere Kirche will! |
Welche Beziehung besteht zwischen der Taufe Jesu und unserer eigenen? | Bis auf die Tatsache, das beide Taufen ein Akt und ein Zeichen des Gehorsams sind besteht kein weiterer Zusammenhang, denn was für uns ein äußeres Zeichen von Reue und Buße ist war für den Herrn Jesus niemals notwendig. |
An der Schwelle des christlichen Zeitalters lebte in Palästina ein Gottesmann namens Johannes. Er kündigte die unmittelbar bevorstehende Ankunft des Herrn zur völligen Umgestaltung der Welt an und rief die Glaubenden zu einem konkreten Zeichen ihrer Vorbereitung auf. Diese stiegen in das Wasser des Jordanflusses hinab und gaben damit zu, daß sie Verzeihen nötig hatten und bereit waren, den kommenden Gott durch eine veränderte Lebensführung zu empfangen. Johannes erläutert aber, daß es sich hier nur um eine vorbereitende Geste handelt: Ein anderer als er, ein mächtigerer würde kommen, um "mit dem Heiligen Geist und mit Feuer zu taufen" (Matthäus 3,11). | Oh welche Lüge. Matthäus 3 belegt einwandfrei, das die Taufe die der Messias vollzog eine reine Bußtaufe war und nicht eine Geste. Wer sich taufen ließ, tat dies als Zeichen der Buße. Er bekannt ein Sünder zu sein. Beleg: In jenen Tagen aber kommt Johannes der Täufer und predigt in der Wüste von Judäa und spricht: Tut Buße! Denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen. Denn dieser ist der, von dem durch den Propheten Jesaja geredet ist, der spricht: "Stimme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht gerade seine Pfade!" Er aber, Johannes, hatte seine Kleidung von Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber waren Heuschrecken und wilder Honig. Da ging zu ihm hinaus Jerusalem und ganz Judäa und die ganze Umgegend des Jordan; und sie wurden von ihm im Jordanfluss getauft, indem sie ihre Sünden bekannten. Als er aber viele der Pharisäer und Sadduzäer zu seiner Taufe kommen sah, sprach er zu ihnen: Otternbrut! Wer hat euch gewiesen, dem kommenden Zorn zu entfliehen? Bringt nun der Buße würdige Frucht; und meint nicht, bei euch selbst zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater! Denn ich sage euch, dass Gott dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken vermag. Schon ist aber die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Ich zwar taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, dessen Sandalen zu tragen ich nicht würdig bin; er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen; seine Worfschaufel ist in seiner Hand, und er wird seine Tenne durch und durch reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln, die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen. Matthäus 3,1-12
Außerdem lebte Johannes damals nicht in Palästina sondern in Judäa. Warum diese Kleinlichkeit? Nun, Johannes war Jude, kein Palistinenser. Satan schleicht sich immer durch kleine Lügen in unseren Geist. Und hier handelt es sich offensichtlich nicht u8m ein Versehen sondern wieder mal um irreführende Absicht. |
In diesem Augenblick kommt Jesus, und anstatt das göttliche Feuer vom Himmel herabzurufen, erbittet er von Johannes die Taufe. Der ist erstaunt und zögert (Matthäus 3,14). Jesus hat die Gewißheit, das sein Platz mitten unter den anderen Menschen ist, in vollkommener Solidarität mit allen, die sich ihrer Verfehlungen bewußt sind. Dadurch bringt er die Tatsache zum Ausdruck, daß Gott uns nicht von einem ungehörigen Leben befreien will, ohne zunächst dieses Leben voll zu teilen. Jesus läßt das Wasser über sich zusammenschlagen und stellt so sein Verlangen dar, auf den tiefsten Punkt des Menschseins hinabzusteigen, um von innen her den Menschen für das Licht Gottes aufzuschließen. | Hier versuchen die Diener Satans, oder war es gar Luzifer selbst, der Roger S. diesen Text eingab, wieder einmal das heilbringende Wirken, die Erlösungstat Jesu total zu verdrehen. Erstens kam der Sohn Gottes nicht um zu diesem Zeitpunkt Feuer vom Himmel herab zurufen sondern um die Sünden der Welt, also aller Menschen aller Zeiten zu bezahlen.
Er wollte hat auch niemals "das Wasser über sich zusammenschlagen lassen und so sein Verlangen darstellen, auf den tiefsten Punkt des Menschseins hinab zu steigen, um von innen her den Menschen für das Licht Gottes aufzuschließen."
Welch eine blasphemische Verdrehung des Wortes und Willens Gottes. Wäre es so, dann hätte der Sohn GOTTes, mir sträuben sich die Finger das zu schreiben, zu sündigen gewollt um den Menschen " von innen her für das Licht Gottes aufzuschließen "
Welch perverse Veranlagung muss in diesem verdrehten, Galater eins unterworfenem, Menschen vorliegen so etwas Abartiges zu denken, ja zu schreiben? |
Diesem "Tod" folgt sogleich eine "Auferstehung". "Als er aus dem Wasser stieg, sah er, daß der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam" (Markus 1,10). Die Mauer zwischen der Menschheit und Gott ist niedergerissen, Gott ist von neuem unter den Menschen zuhause. Und der Vater findet Worte, die im Licht der hebräischen Schriften seine Beziehung mit Jesus beschreiben und zugleich den Auftrag, den er seinem Sohn gibt, nämlich diese Beziehung, den Menschen weiterzugeben. Der Schöpfer Geist arbeitet mit der Menschheit Christi und erneuert die Erde, indem er sie in die Gemeinschaft mit dem ewigen Vater führt. | Bis auf den ersten Satz ist hier nichts wahr. Durch die Taufe Jesu Christi wurde niemals " Die Mauer zwischen der Menschheit und Gott niedergerissen". GOTT ist auch bisher nicht "von neuem unter den Menschen zuhause."
Das wird er erst sein nachdem diese Erde und auch der Himmel neu geschaffen ist sein. Denn die Wohnung GOTTes hat auf dieser, durch die Sünde geschändeten Erden keinen Platz mehr. Das wird erst im neuen Jerusalem der Fall sein. Beleg: Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein: denn das Erste ist vergangen. Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig. Offenbarung 21,1-5
Selbst wenn man die Aussage Roger S. metamorphorisch betrachtet ist sie schlichtweg falsch, den GOTT kann nur in den Menschen "Wohnung" nehmen deren Herzen von der Sünde gereinigt sind.
Die letzte Verdrehung des heiligen Wortes GOTTes aber ist das Wort vom "Schöpfer Geist". Niemals in der ganzen Heiligen Schrift wird der heilige Geist als Schöpfer bezeichnet.
Der Schöpfungsakt war zwar die Tat des Dreieinen GOTTes aber der Handelnde, wie bei allen Dingen, die unsere dreidimensionale Welt betreffen war auch hier nur der Sohn GOTTes, der Christus. Beleg: Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes (in dieser dreidimensionalen Welt, Anm. d. V.), der Erstgeborene aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen; und er ist vor allem, und alles besteht durch ihn. Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe; denn es gefiel der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen und durch ihn alles mit sich zu versöhnen - indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes - durch ihn, sei es, was auf der Erde oder was in den Himmeln ist. Kolosser 1,15-20
Amen |
Es ist nicht falsch, unsere Taufe als ein Geschehen zu begreifen, bei der Christus seinen Arm um unsere Schulter legt und uns mit sich in den durch seine Taufe abgesteckten Freiraum nimmt. Wir sterben zusammen mit ihm einem Leben, das von falscher Genügsamkeit und Vereinzelung gezeichnet ist, damit wir in ein neues Leben eintreten, ein Leben der Gemeinschaft (vgl. Römer 6,3-6). In Gemeinschaft mit Jesus hören wir, wie der Vater Worte voll Licht an uns richtet: "Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden" (Markus 1,11). Als Söhne und Töchter können wir von nun an mitten im Alltag den Auftrag weiterleben, den Jesus hatte: Das Kommen des Reiches Gottes bezeugen, das in unsere Welt einbricht und sie von innen her umgestaltet. Mit einem Wort: Die Taufe stellt uns in den Leib Christi. Die Taufe ertränkt unsere Begrenztheit, ja unsere Verweigerung im Wasser göttlicher Barmherzigkeit und öffnet so eine Bresche, in der Gott durch uns in der Geschichte gegenwärtig sein kann. | Wenn man meint nun schon wirklich den Gipfel geistlicher Perversion geschaut zu haben merkt man sehr schnell dass es in den Lehrgebäuden Satans keinen Gipfel gibt. Gipfel ist ja sowieso das falsche Wort, denn es handelt sich um unendliche Tiefen, die kein normaler Mensch ersinnen denn nachvollziehen kann. Er wird, so es nicht sein Auftrag ist sich immer mit Grausen abwenden.
Es gibt keinerlei, in der Bibel bezeugten, "Freiraum" der durch die Taufe Jesu abgesteckt ist.
Wir sterben auch niemals zusammen mit ihm einem Leben, das von falscher Genügsamkeit und Vereinzelung gezeichnet ist, damit wir in ein neues Leben eintreten, ein Leben der Gemeinschaft.
Beleg: Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln. Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein, da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen. Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde. Römer 6,3-7
Es geht auch nicht um Genügsamkeit, ob richtig oder falsch, es geht um die Bezahlung einer Schuld, die kein vom Manne gezeugter Mensch je zahlen konnte, weil jeder Mensch, egal welchen Alters und welchen Standes, sobald er eigenverantwortlich handeln kann freiwillig, nicht durch Geburt oder Zwang, sondern aus eigenem Willen, sündigt und somit von GOTT getrennt und ein Eigentum Satans wird. Martin Luther hat zwar sehr viel Unfug veröffentlicht, aber er hat mit seiner Aussage Recht, das jeder Mensch, der auf der Erde lebt, entweder von GOTT oder von gott dieser Welt, von Luzifer, "geritten" wird.
Als Kinder GOTTes können wir auch niemals von nun an mitten im Alltag den Auftrag weiterleben, den Jesus hatte: Das Kommen des Reiches Gottes bezeugen, das in unsere Welt einbricht und sie von innen her umgestaltet. Denn das war niemals der Auftrag Jesu, den er von der Herrlichkeit in diese Welt mitbrachte.
Er wurde Mensch um meine und Deine Sündenschuld auf Golgatha zu bezahlen. Durch seine Striemen ist uns Heilung geworden, sagt das Wort GOTTes. Da aber Taizé genau diese Absicht des Kommens Jesu leugnet, muss es im Auftrag Luzifers handelnd, diese Tatsache des Auftrages des Sohnes GOTTes ja leugnen und verdrehen.
Zitat Anfang: "Mit einem Wort: Die Taufe stellt uns in den Leib Christi. Die Taufe ertränkt unsere Begrenztheit, ja unsere Verweigerung im Wasser göttlicher Barmherzigkeit und öffnet so eine Bresche, in der Gott durch uns in der Geschichte gegenwärtig sein kann." Zitat Ende
Mit dieser Schlusslüge des letzten Satzes schließt der "Brief aus Taizé".
Aber GOTT sagt: Nicht durch die Taufe, sondern durch die Wiedergeburt, genauso genommen schon durch die Bekehrung, gehören wir zum Leib Christi, zu seiner Brautgemeinde und zur Versammlung des lebendigen GOTTes.
Mit Grausen wende ich mich nun dem nächsten Brief des geistlichen Unholdes aus Taizé zu. |
Quelle: Brief aus Taizé: 2004/5 |