
Sakramente - Anspruch und Wirklichkeit
Zuerst müssen wir erst einmal klären, was wer unter Sakrament versteht.
Hierzu die Deffinition und Aufzählung von Wikipedia.de
Zitat Beginn.
Etymologie
Das Wort „Sakrament“ bezieht sich auf den kirchenlateinischen Begriff „sacramentum“ (religiöses Geheimnis), der auf das spätlateinische „sacramentum“ (Weihe) zurückgeht. Die lateinische Wurzel „sacer“ bedeutet „heilig, unverletzlich“.
Legitimation der Sakramentenspendung
In der Praxis reicht die Bedeutung der Sakramentenspendung tiefer, indem sie neben der Verkündigung des Wortes Gottes der wesentliche Auftrag der Kirche und die wesentliche Begründung ihrer Existenzberechtigung als Institution überhaupt ist. An die formale Darreichung eines Sakramentes wird eine von Gott zugesagte, Heil bringende oder -fördernde geistige Wirkung geknüpft. Je nach unterschiedlicher Glaubensrichtung wird die Legitimation für die Sakramentspendung von „aus den eigenen Reihen“ dazu Berufenen abhängig gemacht; bis hin zu jedermann, der anerkannt christlich getauft ist und taufen kann. Die gegenseitige Anerkennung der Gültigkeit und Wirksamkeit der jeweils gespendeten Sakramente findet in der Regel nur teilweise statt.
Das Wesen des Sakramentes
Die Zahl der Sakramente und ihr Verständnis ist in der orthodoxen und der römisch-katholischen Kirche einerseits und in den aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen andererseits unterschiedlich. Innerhalb des reformatorischen Zweiges gibt es jedoch starke Differenzen, die jahrhundertelang als kirchentrennend empfunden wurden.
Aufzählung
Tabelle
Taufe
Bußsakrament (auch Sakrament der Versöhnung)
Eucharistie
Firmung/Myron-Salbung
Ehe
Sakrament der Weihe in den drei Stufen der Diakon-, Priester- und Bischofsweihe
Krankensalbung
Soweit die reine Aufzählung der Sakramente.
Anders als die genannten Konfessionen,sieht das bei weiteren hier nicht genannten Kirchen und Sekten aus. Darauf wollen wir hier aber nicht eingehen.
Schauen wir zuerst einmal was der « KATECHISMUS DER KATHOLISCHEN KIRCHE» von 1997 sagt (Quelle ist www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM)
„1129 Die Kirche sagt, dass die Sakramente des Neuen Bundes für die Gläubigen heilsnotwendig sind [Vgl. K. v. Trient: DS 1604]. "Die „sakramentale Gnade" ist die jedem Sakrament eigene, durch Christus gespendete Gnade des Heiligen Geistes. Dieser heut und verwandelt alle, die ihn empfangen, indem er sie dem Sohn Gottes gleichgestaltet. Die Frucht des sakramentalen Lebens besteht darin, dass der Geist der Gotteskindschaft den Gläubigen Anteil an der göttlichen Natur schenkt [Vgl. 2 Petr 1,4.], indem er sie mit der Lebenskraft des einzigen Sohnes, des Erlösers, vereint."
Ende des Zitates
Wir lesen also: die Sakramente sind heilsnotwendig.
Im Fernsehen gibt es ein Kinderprogramm. Dort würde jetzt gesagt:“ Ob ihr recht habt oder nicht – sagt euch jetzt das Licht“
Ich bin versucht das gleiche zu sagen. Getreu nach Psalm 119.,105 „Eine Leuchte für meinen Fuß ist dein Wort, ein Licht für meinen Pfad."
Darüber reden wir nun in den Unterkapiteln.
