Das ist gotteslästerlich

Entgegen der früheren Version dieser Seite will ich hier gar nicht über Marienverehrung im Allgemeinen reden, sondern mich speziell mit den zwei bestehenden Marien-Dogmen, dem -so heißt es- von Karol Wojtyla beabsichtigten Dogma Maria Miterlöserin und der Aussage: Maria ist die Himmelskönigin befassen.

Auch hier gilt bei Zitaten: blaue Schrift = Andersdenkender (kath.), biblische fett & rot.


Es handelt sich also um die folgenden, verbindlichen Aussagen verschiedener Päpste:

 

  • 1. Das Dogma der unbefleckten Empfängnis der Maria

    Papst Pius IX. verkündete es am 8. Dez. 1854
     
  • 2. Das Dogma von der leiblichen Himmelfahrt der Maria

    Papst Pius der XXII verkündigt es an Allerheiligen 1950
    Die Textauszüge aus den Dogmen stammen von der Homepage der Altkatholiken der Schweiz. Unter www.vatikan.va waren sie nicht auf deutsch zu finden.
    Ich denke, daß das schon seinen Grund haben wird.
     
  • 3. Die Aussage Karol Wojtylas: Maria ist Miterlöserin

    Das Rumoren dieses zukünftigen Dogmas ist schon beim 2. vatikanischen Konzil zu hören gewesen.
     
  • 4. Steht Maria der Titel Himmelskönigen zu oder nicht?

Maria



Zuerst müssen wir klären ob ein Dogma eine eher beiläufige Aussage ist, ob man also die betreffende Aussage diskutieren oder interpretieren kann. Oder ob diese Aussage absolut verbindlich ist.

Auch dazu gibt es ein Dogma.
Das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes. Es betrifft alle offiziellen (ex cathedra) Aussagen, die er macht.
Zitat aus den Dogmen von 1870... "...Wer deshalb sagt, der Römische Bischof besitze lediglich das Amt der Aufsicht bzw. Leitung, nicht aber die volle und höchste Jurisdiktionsvollmacht über die gesamte Kirche, nicht nur in Angelegenheiten des Glaubens und der Sitte, sondern auch in solchen, die die Disziplin und Leitung der auf dem ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche betreffen; oder er habe nur einen größeren Anteil, nicht aber die ganze Fülle dieser höchsten Vollmacht; oder diese seine Vollmacht sei nicht ordentlich oder unmittelbar sowohl über alle und die einzelnen Kirchen als auch über alle und die einzelnen Hirten und Gläubigen: er sei mit dem Anathema belegt...."

"...Wenn der Römische Bischof 'ex cathedra' spricht, das heißt, wenn er in Ausübung seines Amtes als Hirte und Lehrer aller Christen kraft seiner höchsten apostolischen Autorität entscheidet, dass eine Glaubens- oder Sittenlehre von der ganzen Kirche festzuhalten sei, dann besitzt er mittels der ihm im seligen Petrus verheißenen göttlichen Beistands jene Unfehlbarkeit, mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei der Definition der Glaubens- und Sittenlehre ausgestattet sehen wollte; und daher sind solche Definitionen des Römischen Bischofs aus sich, nicht aber aufgrund der Zustimmung der Kirche unabänderlich.

Wer sich aber -was Gott verhüte- unterstehen sollte, dieser Unserer Definition zu widersprechen: der sei mit dem Anathema belegt."


Da kommt ja was auf mich zu. Aber Herr W.: wie sagte schon Petrus: "Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen." Apostelgeschichte 5,29
Darum, mein Herr Papst, muss ich da durch.


zu 1. Die Definition des Dogmas von der unbefleckten Empfängnis der Maria (1854):

"Es sollte an den Vorrang des Geistlichen vor der Vernunft erinnert werden....kraft der Autorität unseres Herrn Jesus Christus,... und unserer eigenen, erklären, verkünden und definieren Wir, dass die Lehre, welche festhält, dass die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch die einzigartige Gnade und Bevorzugung des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers des Menschengeschlechtes, von jeglichem Makel der Unschuld unversehrt bewahrt wurde, von Gott geoffenbart und deshalb von allen Gläubigen fest und beständig zu glauben ist.

Sollten daher, was Gott verhüte, sich welche herausnehmen, im Herzen anders zu sinnen, als von Uns definiert wurde, so sollen diese erkennen und fortan wissen, dass sie, durch eigenen Richtspruch verurteilt, Schiffbruch im Glauben erlitten haben und von der Einheit der Kirche abgefallen sind, und dass sie außerdem durch ihre Tat selbst den vom Recht festgelegten Strafen unterliegen, wenn sie es wagen sollten, das, was sie im Herzen sinnen, mündlich, schriftlich oder auf irgendeine äußerliche Weise zum Ausdruck zu bringen.

Ende des Zitats

Wenn man sich das in Ruhe durchliest kann einem schon ganz schön ins Schwitzen bringen. Das steht doch nicht nur im Widerspruch zur Bibel, das setzt das Erlösungswerk des Herrn Jesu völlig außer Kraft und macht zudem Gott zu einem mordlüsternen Ungeheuer, weil dann das Sterben Jesu völlig unnötig geworden wäre.

Aber lasst uns das unfehlbare Wort Gottes zu Rate ziehen.

Römer 3,23 sagt: "denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes"

1.Könige 8,46: "Wenn sie gegen dich sündigen - denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt - und du über sie erzürnst und sie vor dem Feind dahingibst und ihre Bezwinger sie gefangen wegführen in das Land des Feindes, in ein fernes oder ein nahes,..."

Hiob 15,14: "Was ist der Mensch, dass er rein dastehen könnte, und der von einer Frau Geborene, dass er gerecht wäre?"

Sprüche 20,9: "Wer darf sagen: Ich habe mein Herz rein gehalten, ich bin rein von meiner Sünde?"

Prediger 7,20: "Denn kein Mensch auf Erden ist so gerecht, dass er nur Gutes täte und niemals sündigte."

1.Johannes 1,10: "Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns. "

Wer jetzt noch den Mut besitzt der lies noch einmal Römer 3, 23


Alle, steht da. Alle. Maria ist bei diesen Aussagen nicht einmal ausgenommen. Auch in keiner katholischen Bibel.
Nur weil es keinen Menschen gab (und gibt), der ohne Sünde war, musste der Sohn Gottes für meine und deine Sünde sterben. Nicht aus einer Laune des Vaters heraus, sondern aus Notwendigkeit.

Hätte es auch nur die kleinste Möglichkeit gegeben dieses große Opfer zu umgehen Gott hätte sie ergriffen.

Maria war auch nicht ohne Sünde. Oh nein, ich will damit nicht sagen das sie das war was man eine Sünderin nannte. Sie wird schon ein ganz normales Leben geführt haben und sie ganz sicher bis zum Zeitpunkt der Geburt des Herrn Jungfrau, das steht schließlich so in der Bibel, aber, und das sagt die Bibel ganz klar, auch sie sündigte.
Sonst hätte der Engel sie nicht eine Begnadigte genannt. Begnadigt wurde auch damals nur jemand der einen Fehler gemacht hatte, gesündigt hatte.
Schuldlose werden freigesprochen und nicht begnadigt.

Auch wenn Pius IX aus der Aussage, Maria sei ohne Sünde, von der Zeugung bis zur Himmelfahrt (die es auch nicht gab!) gewesen, ein Dogma macht, bleibt die Aussage eine Lüge und Maria ein sündiger Mensch, der die Vergebung genau so brauchte wie jeder andere Mensch auch.

Nun meint man vielleicht als wiedergeborener Christ in der katholischen Kirche braucht man solche unbiblischen Aussagen nicht glauben. Das ist aber nicht so. Wer sich diese Dogmen nicht zu eigen macht unterliegt dem ANATHEMA, dem Kirchenbann. Er ist automatisch und durch eigene Schuld aller Strafen, die das (Kirchen)gesetz vorsieht schuldig.


zu 2. Das Dogma von der leiblichen Himmelfahrt der Maria

Dieses Dogma, man glaubt es kaum, ist noch relativ jung. Es wurde von Pius XII 1950 verkündet.

"Nachdem Wir nun immer wieder inständig zu Gott gefleht und den Geist der Wahrheit angerufen haben, verkünden, erklären und definieren Wir zur Verherrlichung des allmächtigen Gottes, dessen ganz besonderes Wohlwollen über der Jungfrau Maria gewaltet hat, zur Ehre seines Sohnes, des unsterblichen Königs der Ewigkeit, des Siegers über Sünde und Tod, zur Mehrung der Herrlichkeit der erhabenen Gottesmutter, zur Freude und zum Jubel der ganzen Kirche, in der Kraft der Vollmacht unseres Herrn Jesus Christus, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und Unserer eigenen Vollmacht: es ist eine von Gott geoffenbarte Glaubenswahrheit, dass die unbefleckte, immer jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Vollendung ihres irdischen Lebenslaufes mit Leib und Seele zur himmlischen Herrlichkeit aufgenommen ist."

Noch ist dies das letzte Dogma, welches Maria in eine Rolle drängt, in die sie sich und in die Gott sie niemals hinein gedrängt hat.Haarsträubender geht es nicht mehr. Niemals, in der ganzen Schrift nicht, ist ein Mensch mit seinem Leib in den Himmel aufgefahren. Das gibt es nicht. Noch nicht einmal der Herr Jesus konnte das. Er bekam nach seiner Auferstehung einen  «Herrlichkeitsleib». Ich hoffe das dieses Wort ausdrückt was ich damit meine. Dieser Leib war frei von allem irdischen. Er war auch von der äußeren Erscheinung anders er wurde nur erkannt wenn er es wollte.

Die ganze Berichterstattung zwischen der Auferstehung und der Himmelfahrt belegt das. Gott selber lässt durch Paulus im ersten Korintherbrief die ganze Sache viel besser erklären als ich das kann:

  • "Und es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber. Aber anders ist der Glanz der himmlischen, anders der der irdischen;
  • ein anderer der Glanz der Sonne und ein anderer der Glanz des Mondes und ein anderer der Glanz der Sterne; denn es unterscheidet sich Stern von Stern an Glanz.
  • So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Vergänglichkeit, es wird auferweckt in Unvergänglichkeit.
  • Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft;
  • es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistlicher Leib. Wenn es einen natürlichen Leib gibt, so gibt es auch einen geistlichen.
  • So steht auch geschrieben:
  • »Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele«, der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist.
  • Aber das Geistliche ist nicht zuerst, sondern das Natürliche, danach das Geistliche.
  • Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch vom Himmel.
  • Wie der Irdische, so sind auch die Irdischen; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen.
  • Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.
  • Dies aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können, auch die Vergänglichkeit nicht die Unvergänglichkeit erbt.
  • Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,
  • in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein, und wir werden verwandelt werden.
  • Denn dieses Vergängliche muss Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen." 1. Korinther 15, 40 - 53


Der gleiche Paulus sagt aber auch im zwölften Kapitel des zweiten Korintherbriefes das er selber in den dritten Himmel entrückt wurde: "Ich weiß von einem Menschen in Christus, dass er vor vierzehn Jahren - ob im Leib, weiß ich nicht, oder außer dem Leib, weiß ich nicht; Gott weiß es -, dass dieser bis in den dritten Himmel entrückt wurde.
Und ich weiß von dem betreffenden Menschen - ob im Leib oder außer dem Leib, weiß ich nicht; Gott weiß es -, dass er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die auszusprechen einem Menschen nicht zusteht."


Ich höre schon den Aufschrei: Ein Widerspruch. Nein - kein Widerspruch. Wir sollten dabei ein wenig die zeitliche Abfolge und den Empfängerkreis beachten. Es war gar nicht nötig, das er die Korinther darauf hinwies das der irdische Leib nicht in die Herrlichkeit eingehen konnte. Das hatte er ja schon in dem gerade zitierten ersten Brief getan. Außerdem spricht er ja hier auch nicht von einer Himmelfahrt, sondern von einer Entrückung. Das ist schon ein kleiner Unterschied.

Die Bibel lehrt also laut und deutlich:

Kein Mensch kann mit seinem Leib in die Herrlichkeit kommen.



Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum der Führer Roms das nicht hört. Ist der römische Klerus taub für das Wort Gottes? Gilt für sie denn schon: Römer 11,8 "Gott hat ihnen einen Geist der Schlafsucht gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den heutigen Tag."
und Markus 4,12: "...damit sie sehend sehen und nicht wahrnehmen und hörend hören und nicht verstehen, damit sie sich nicht etwa bekehren und ihnen vergeben werde."

Ich weiß es nicht, aber mir tun alle jene wiedergeborenen Christen leid, die in einer Kirche mit so verblendeten Führern sind.


zu 3. Die Aussage Karol Wojtylas: Maria ist Miterlöserin

Denn die Unverschämtheiten im Umgang mit der Bibel reißen nicht ab. Zur Zeit überlegen maßgebliche Kreise in Rom, an führender Stelle Herr Wojtyla, Maria den Titel einer Miterlöserin zuzusprechen. 

Am 9. April 1997 widmete der Heilige Vater seine Ansprache dem Thema "Maria - einzigartige Mitwirkende bei der Erlösung". Er sagte: "Die Heilsmitarbeit der Christen erfüllt sich nach dem Golgota-Ereignis, dessen Früchte durch Gebet und Opfer auszubreiten sie sich bemühen. Der Beitrag Marias hingegen wird während des Geschehens selbst geleistet in ihrer Eigenschaft als Mutter; er erstreckt sich also auf das ganze Heilswerk Christi. Sie allein wurde auf diese Weise mit dem Erlösungsopfer verbunden, das das Heil aller Menschen verdient hat. In der Verbundenheit mit Christus und ihm untergeordnet, hat sie mitgewirkt, die Gnade des Heils der gesamten Menschheit zu erwerben..."
Eigentlich ist dieser Schritt logisch. Diese ganze verdrehte, papistische Logik baut aufeinander auf. Einer baut eine neue Lüge auf der seines Vorgängers auf. Weil er natürlich nicht kleiner erscheinen will als Pius XII, muss Wojtyla den Heiligkeitsgrad Mariens auch höher ansetzen. Und der Vater der Lüge, der eigentliche Gott Roms, nicht derjenige der wiedergeborenen Katholiken, freut sich.


Ich will hier mit zwei Versen antworten die sich relativ oft auf meinen Seiten finden:


Und es ist in keinem anderen das
Heil
denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben,
in dem wir gerettet werden müssen!

 

Apostelgeschichte 4, 12

 

Ich wundere mich, dass ihr euch so schnell von dem, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, abwendet zu einem anderen Evangelium, wo es doch kein anderes gibt; einige verwirren euch nur und wollen das Evangelium des Christus umkehren.
Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht!
Wie wir früher gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wenn jemand euch etwas als Evangelium verkündigt entgegen dem, was ihr empfangen habt: er sei verflucht!
Denn rede ich jetzt Menschen zuliebe oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Knecht nicht."

Galater 1,6-10


Noch eine Sache gibt es die mir am Herzen liegt. Eine Sache in der Maria großes Unrecht getan wird: Einen Titel, den man ihr ebenfalls andichtet, den sie aber - wegen seiner bösartigen Bedeutung- nie und nimmer verdient hat:

zu 4. Steht Maria der Titel Himmelskönigen zu oder nicht?

Der Titel Himmelskönigin wird in der heiligen Schrift erwähnt. In Jeremias 7,18-20. Aber leider nicht in positiven Zusammenhang. Ich höre Satan und seine Engel schon schallend lachen, wenn irgend jemand Maria mit diesem Namen belegt. Lest selbst:
"Die Kinder lesen Holz auf, und die Väter zünden das Feuer an, und die Frauen kneten den Teig, um für die Königin des Himmels Kuchen zu machen. Und anderen Göttern spendet man Trankopfer, um mich zu kränken.
Kränken sie denn mich, spricht der HERR, nicht vielmehr sich selbst zu ihrer eigenen Schande?
Darum, so spricht der Herr HERR: Siehe, mein Zorn und mein Grimm wird sich über diesen Ort ergießen, über die Menschen und über das Vieh und über die Bäume des Feldes und über die Frucht des Landes; und er wird brennen und nicht erlöschen."

Über das Verhältnis Israels zu dieser Himmelskönigin berichtet das Buch Jeremia das die Verehrung der Himmelskönigin Mitschuld war an der großen Zerstörung und Vertreibung.
Weil Israel der Himmelskönigin nachhurte, musste Gott schrecklich strafen. Lesen wir die Schrift: Jeremias 44,15-25:

 

  • Und alle Männer, die wussten, dass ihre Frauen anderen Göttern Rauchopfer darbrachten, und alle Frauen, die in großer Menge dastanden, und das ganze Volk, das im Land Ägypten, in Patros, wohnte, antworteten dem Jeremia:
  • Was das Wort betrifft, das du im Namen des HERRN zu uns geredet hast, so werden wir nicht auf dich hören, sondern wir wollen bestimmt all das tun, was aus unserem eigenen Mund hervorgegangen ist, der Königin des Himmels Rauchopfer darbringen und ihr Trankopfer spenden, so wie wir es getan haben, wir und unsere Väter, unsere Könige und unsere Obersten, in den Städten Judas und auf den Straßen von Jerusalem. Da hatten wir Brot in Fülle, und es ging uns gut, und wir sahen kein Unglück.
  • Aber seitdem wir aufgehört haben, der Königin des Himmels Rauchopfer darzubringen und ihr Trankopfer zu spenden, haben wir an allem Mangel gehabt und sind durch das Schwert und durch den Hunger aufgerieben worden.
  • Und wenn wir der Königin des Himmels Rauchopfer darbrachten und ihr Trankopfer spendeten, haben wir ihr da etwa ohne unsere Männer Kuchen bereitet, um sie so nachzubilden, und ihr Trankopfer gespendet?
  • Und Jeremia sagte zum ganzen Volk, zu den Männern, zu den Frauen und zum ganzen Volk, das ihm Antwort gegeben hatte:
  • Das Rauchopfer, das ihr in den Städten Judas und auf den Straßen von Jerusalem dargebracht habt, ihr und eure Väter, eure Könige und eure Obersten und das Volk des Landes, - hat der HERR nicht daran gedacht, und hat er es nicht gemerkt?
  • Und der HERR konnte es nicht mehr ertragen wegen der Bosheit eurer Taten, wegen der Greuel, die ihr verübt habt. Darum ist euer Land zur Trümmerstätte, zum Entsetzen und zum Fluch geworden, ohne Bewohner, wie es an diesem Tag ist.
  • Weil ihr Rauchopfer dargebracht und gegen den HERRN gesündigt und auf die Stimme des HERRN nicht gehört und seinem Gesetz und in seinen Ordnungen und seinen Zeugnissen nicht gelebt habt, darum ist euch dieses Unheil widerfahren, wie es an diesem Tag ist. -
  • Und Jeremia sagte zum ganzen Volk und zu allen Frauen: Hört das Wort des HERRN, alle Judäer, die ihr im Land Ägypten seid!
  • So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Ihr und eure Frauen, ihr habt es mit eurem Mund geredet und es mit euren Händen ausgeführt und gesagt: Wir wollen unsere Gelübde bestimmt erfüllen, die wir gelobt haben: der Königin des Himmels Rauchopfer darzubringen und ihr Trankopfer zu spenden. So haltet nun eure Gelübde und erfüllt nur eure Gelübde!"



Gott kann gar nicht anders, er muss so handeln. Israel hatte entschieden. Entschieden gegen Gott und für die Himmels Königin. Israel hatte vergessen das Gott ein eifernder Gott ist der Untreue fürchterlich bestraft.

Mir scheint auch die katholische Kirche hat dies völlig vergessen. Der dreieine Gott will die ganze und ungeteilte Verehrung der Menschen. Er will sie nicht mit jemand anders teilen. Sei es Engel oder Mensch.

"Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an der dritten und vierten Generation von denen, die mich hassen,"2.Mose 20,5
 

"Sie haben mich zur Eifersucht gereizt durch einen Nicht- Gott, haben mich gekränkt durch ihre Nichtigkeiten; so will auch ich sie zur Eifersucht reizen durch ein Nicht-Volk, durch eine törichte Nation will ich sie kränken." 5.Mose 32,21


Als letztes lasst mich noch einmal den Galaterbrief zitieren:

Aber wenn auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium verkündigte außer dem, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht! Wie wir zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas als Evangelium verkündigt außer dem, was ihr empfangen habt: er sei verflucht! Galater 1 , 8 - 9

Ich denke, das dies erst einmal genug Stoff zum Nachdenken ist. Sollte jemand durch diese Zeilen eingesehen haben, daß diese Form der Verehrung nicht gottgewollt ist, sonst stände sie ja in der Bibel: Glaub mir, der Herr Jesus wartet nur auf dich, um dich in seine Retterarme zu schließen.

Bekenne ihm, nicht einem Pfarrer, deine Schuld und dann darfst du wissen, dann ist er treu und gerecht das er sie uns vergibt.

 


überarbeitet: November 2004