
Das ist gotteslästerlich
Entgegen der früheren Version dieser Seite will ich hier gar nicht über Marienverehrung im Allgemeinen reden, sondern mich speziell mit den zwei bestehenden Marien-Dogmen, dem -so heißt es- von Karol Wojtyla beabsichtigten Dogma Maria Miterlöserin und der Aussage: Maria ist die Himmelskönigin befassen.
Auch hier gilt bei Zitaten: blaue Schrift = Andersdenkender (kath.), biblische fett & rot.
Es handelt sich also um die folgenden, verbindlichen Aussagen verschiedener Päpste: | |
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Zuerst müssen wir klären ob ein Dogma eine eher beiläufige Aussage ist, ob man also die betreffende Aussage diskutieren oder interpretieren kann. Oder ob diese Aussage absolut verbindlich ist. |
zu 1. Die Definition des Dogmas von der unbefleckten Empfängnis der Maria (1854):"Es sollte an den Vorrang des Geistlichen vor der Vernunft erinnert werden....kraft der Autorität unseres Herrn Jesus Christus,... und unserer eigenen, erklären, verkünden und definieren Wir, dass die Lehre, welche festhält, dass die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch die einzigartige Gnade und Bevorzugung des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers des Menschengeschlechtes, von jeglichem Makel der Unschuld unversehrt bewahrt wurde, von Gott geoffenbart und deshalb von allen Gläubigen fest und beständig zu glauben ist.Sollten daher, was Gott verhüte, sich welche herausnehmen, im Herzen anders zu sinnen, als von Uns definiert wurde, so sollen diese erkennen und fortan wissen, dass sie, durch eigenen Richtspruch verurteilt, Schiffbruch im Glauben erlitten haben und von der Einheit der Kirche abgefallen sind, und dass sie außerdem durch ihre Tat selbst den vom Recht festgelegten Strafen unterliegen, wenn sie es wagen sollten, das, was sie im Herzen sinnen, mündlich, schriftlich oder auf irgendeine äußerliche Weise zum Ausdruck zu bringen. Ende des Zitats Wenn man sich das in Ruhe durchliest kann einem schon ganz schön ins Schwitzen bringen. Das steht doch nicht nur im Widerspruch zur Bibel, das setzt das Erlösungswerk des Herrn Jesu völlig außer Kraft und macht zudem Gott zu einem mordlüsternen Ungeheuer, weil dann das Sterben Jesu völlig unnötig geworden wäre. Aber lasst uns das unfehlbare Wort Gottes zu Rate ziehen. Römer 3,23 sagt: "denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes" 1.Könige 8,46: "Wenn sie gegen dich sündigen - denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt - und du über sie erzürnst und sie vor dem Feind dahingibst und ihre Bezwinger sie gefangen wegführen in das Land des Feindes, in ein fernes oder ein nahes,..." Hiob 15,14: "Was ist der Mensch, dass er rein dastehen könnte, und der von einer Frau Geborene, dass er gerecht wäre?" Sprüche 20,9: "Wer darf sagen: Ich habe mein Herz rein gehalten, ich bin rein von meiner Sünde?" Prediger 7,20: "Denn kein Mensch auf Erden ist so gerecht, dass er nur Gutes täte und niemals sündigte." 1.Johannes 1,10: "Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns. " Wer jetzt noch den Mut besitzt der lies noch einmal Römer 3, 23 Alle, steht da. Alle. Maria ist bei diesen Aussagen nicht einmal ausgenommen. Auch in keiner katholischen Bibel. Nur weil es keinen Menschen gab (und gibt), der ohne Sünde war, musste der Sohn Gottes für meine und deine Sünde sterben. Nicht aus einer Laune des Vaters heraus, sondern aus Notwendigkeit. Hätte es auch nur die kleinste Möglichkeit gegeben dieses große Opfer zu umgehen Gott hätte sie ergriffen. Maria war auch nicht ohne Sünde. Oh nein, ich will damit nicht sagen das sie das war was man eine Sünderin nannte. Sie wird schon ein ganz normales Leben geführt haben und sie ganz sicher bis zum Zeitpunkt der Geburt des Herrn Jungfrau, das steht schließlich so in der Bibel, aber, und das sagt die Bibel ganz klar, auch sie sündigte. Sonst hätte der Engel sie nicht eine Begnadigte genannt. Begnadigt wurde auch damals nur jemand der einen Fehler gemacht hatte, gesündigt hatte. Schuldlose werden freigesprochen und nicht begnadigt. Auch wenn Pius IX aus der Aussage, Maria sei ohne Sünde, von der Zeugung bis zur Himmelfahrt (die es auch nicht gab!) gewesen, ein Dogma macht, bleibt die Aussage eine Lüge und Maria ein sündiger Mensch, der die Vergebung genau so brauchte wie jeder andere Mensch auch. Nun meint man vielleicht als wiedergeborener Christ in der katholischen Kirche braucht man solche unbiblischen Aussagen nicht glauben. Das ist aber nicht so. Wer sich diese Dogmen nicht zu eigen macht unterliegt dem ANATHEMA, dem Kirchenbann. Er ist automatisch und durch eigene Schuld aller Strafen, die das (Kirchen)gesetz vorsieht schuldig. |
zu 2. Das Dogma von der leiblichen Himmelfahrt der MariaDieses Dogma, man glaubt es kaum, ist noch relativ jung. Es wurde von Pius XII 1950 verkündet."Nachdem Wir nun immer wieder inständig zu Gott gefleht und den Geist der Wahrheit angerufen haben, verkünden, erklären und definieren Wir zur Verherrlichung des allmächtigen Gottes, dessen ganz besonderes Wohlwollen über der Jungfrau Maria gewaltet hat, zur Ehre seines Sohnes, des unsterblichen Königs der Ewigkeit, des Siegers über Sünde und Tod, zur Mehrung der Herrlichkeit der erhabenen Gottesmutter, zur Freude und zum Jubel der ganzen Kirche, in der Kraft der Vollmacht unseres Herrn Jesus Christus, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und Unserer eigenen Vollmacht: es ist eine von Gott geoffenbarte Glaubenswahrheit, dass die unbefleckte, immer jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Vollendung ihres irdischen Lebenslaufes mit Leib und Seele zur himmlischen Herrlichkeit aufgenommen ist." Noch ist dies das letzte Dogma, welches Maria in eine Rolle drängt, in die sie sich und in die Gott sie niemals hinein gedrängt hat.Haarsträubender geht es nicht mehr. Niemals, in der ganzen Schrift nicht, ist ein Mensch mit seinem Leib in den Himmel aufgefahren. Das gibt es nicht. Noch nicht einmal der Herr Jesus konnte das. Er bekam nach seiner Auferstehung einen «Herrlichkeitsleib». Ich hoffe das dieses Wort ausdrückt was ich damit meine. Dieser Leib war frei von allem irdischen. Er war auch von der äußeren Erscheinung anders er wurde nur erkannt wenn er es wollte. Die ganze Berichterstattung zwischen der Auferstehung und der Himmelfahrt belegt das. Gott selber lässt durch Paulus im ersten Korintherbrief die ganze Sache viel besser erklären als ich das kann:
Kein Mensch kann mit seinem Leib in die Herrlichkeit kommen.
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zu 3. Die Aussage Karol Wojtylas: Maria ist MiterlöserinDenn die Unverschämtheiten im Umgang mit der Bibel reißen nicht ab. Zur Zeit überlegen maßgebliche Kreise in Rom, an führender Stelle Herr Wojtyla, Maria den Titel einer Miterlöserin zuzusprechen.Am 9. April 1997 widmete der Heilige Vater seine Ansprache dem Thema "Maria - einzigartige Mitwirkende bei der Erlösung". Er sagte: "Die Heilsmitarbeit der Christen erfüllt sich nach dem Golgota-Ereignis, dessen Früchte durch Gebet und Opfer auszubreiten sie sich bemühen. Der Beitrag Marias hingegen wird während des Geschehens selbst geleistet in ihrer Eigenschaft als Mutter; er erstreckt sich also auf das ganze Heilswerk Christi. Sie allein wurde auf diese Weise mit dem Erlösungsopfer verbunden, das das Heil aller Menschen verdient hat. In der Verbundenheit mit Christus und ihm untergeordnet, hat sie mitgewirkt, die Gnade des Heils der gesamten Menschheit zu erwerben..." Eigentlich ist dieser Schritt logisch. Diese ganze verdrehte, papistische Logik baut aufeinander auf. Einer baut eine neue Lüge auf der seines Vorgängers auf. Weil er natürlich nicht kleiner erscheinen will als Pius XII, muss Wojtyla den Heiligkeitsgrad Mariens auch höher ansetzen. Und der Vater der Lüge, der eigentliche Gott Roms, nicht derjenige der wiedergeborenen Katholiken, freut sich. Ich will hier mit zwei Versen antworten die sich relativ oft auf meinen Seiten finden:
Und es ist in keinem anderen das
Apostelgeschichte 4, 12
Ich wundere mich, dass ihr euch so schnell von dem, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, abwendet zu einem anderen Evangelium, wo es doch kein anderes gibt; einige verwirren euch nur und wollen das Evangelium des Christus umkehren. Galater 1,6-10 |
Noch eine Sache gibt es die mir am Herzen liegt. Eine Sache in der Maria großes Unrecht getan wird: Einen Titel, den man ihr ebenfalls andichtet, den sie aber - wegen seiner bösartigen Bedeutung- nie und nimmer verdient hat: zu 4. Steht Maria der Titel Himmelskönigen zu oder nicht?Der Titel Himmelskönigin wird in der heiligen Schrift erwähnt. In Jeremias 7,18-20. Aber leider nicht in positiven Zusammenhang. Ich höre Satan und seine Engel schon schallend lachen, wenn irgend jemand Maria mit diesem Namen belegt. Lest selbst:"Die Kinder lesen Holz auf, und die Väter zünden das Feuer an, und die Frauen kneten den Teig, um für die Königin des Himmels Kuchen zu machen. Und anderen Göttern spendet man Trankopfer, um mich zu kränken. Kränken sie denn mich, spricht der HERR, nicht vielmehr sich selbst zu ihrer eigenen Schande? Darum, so spricht der Herr HERR: Siehe, mein Zorn und mein Grimm wird sich über diesen Ort ergießen, über die Menschen und über das Vieh und über die Bäume des Feldes und über die Frucht des Landes; und er wird brennen und nicht erlöschen." Über das Verhältnis Israels zu dieser Himmelskönigin berichtet das Buch Jeremia das die Verehrung der Himmelskönigin Mitschuld war an der großen Zerstörung und Vertreibung. Weil Israel der Himmelskönigin nachhurte, musste Gott schrecklich strafen. Lesen wir die Schrift: Jeremias 44,15-25:
Mir scheint auch die katholische Kirche hat dies völlig vergessen. Der dreieine Gott will die ganze und ungeteilte Verehrung der Menschen. Er will sie nicht mit jemand anders teilen. Sei es Engel oder Mensch. "Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an der dritten und vierten Generation von denen, die mich hassen,"2.Mose 20,5"Sie haben mich zur Eifersucht gereizt durch einen Nicht- Gott, haben mich gekränkt durch ihre Nichtigkeiten; so will auch ich sie zur Eifersucht reizen durch ein Nicht-Volk, durch eine törichte Nation will ich sie kränken." 5.Mose 32,21 |
Als letztes lasst mich noch einmal den Galaterbrief zitieren: Aber wenn auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium verkündigte außer dem, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht! Wie wir zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas als Evangelium verkündigt außer dem, was ihr empfangen habt: er sei verflucht! Galater 1 , 8 - 9
Ich denke, das dies erst einmal genug Stoff zum Nachdenken ist. Sollte jemand durch diese Zeilen eingesehen haben, daß diese Form der Verehrung nicht gottgewollt ist, sonst stände sie ja in der Bibel: Glaub mir, der Herr Jesus wartet nur auf dich, um dich in seine Retterarme zu schließen. Bekenne ihm, nicht einem Pfarrer, deine Schuld und dann darfst du wissen, dann ist er treu und gerecht das er sie uns vergibt. |
überarbeitet: November 2004

