Ist Israel noch GOTTes Volk?

Die Frage bewegt die Christen nach nun 2000 Jahren immer noch. man hört die unterschiedlichsten Antworten darauf. Ich habe noch im Religionsunterricht in der Grundschule gehört, das die Juden selbst daran Schuld seien, wenn sie soviel leiden müssten. Sie hätten eben den Herrn Jesus nicht kreuzigen sollen.Doch auch der protestantische Reformator Luther sah das durchaus nicht anders.

In einer Predigt an einem zehnten Sonntag nach Trinitatis über Lukas 19, 41-48 sagt er: "Josephus sagt, dass von der Zeit der Belagerung an, bis die Stadt erobert, in die zehnmal hunderttausend erschlagen und an der Pest gestorben, und 97000 gefangen worden sind. Die sind so verachtet und unwert gewesen, dass man 30 Menschen für einen Schilling verkauft hat. Also musste Christus gerächt werden, den sie um 30 Silberlinge verkauft hatten."
Ich denke das diese Aussage, an anderer Stelle drückt er sich noch deutlicher aus, nicht gerade das wiedergibt, was die Bibel da sagt. Das Schlimme ist ,das er zu einem kleinen Teil Recht hat. Hätten sie nicht, dann wäre nicht. Aber man muss hier differenzieren.   Kein Mensch und kein Volk hat das Recht irgend etwas, als vermeintlicher ARM Gottes gegen das von Gott immer noch geliebte Volk zu unternehmen. Israel ist immer noch der »Augapfel Gottes«. Aber dazu später mehr.

Nach dem Sündenfall hatte Gott die Schlange (das ist der Teufel) verflucht:
"Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen." 1 Moses 3, 15
Ich glaube, dass der ewige Gott schon hier die Erlösung der ganzen Schöpfung, welche ja durch den Fall Adams verdorben war, plante. Durch diesen Sündenfall hatten die Stammeltern der ganzen Menschheit, das sind Adam und Eva, die Fähigkeit, zwischen gut und böse zu unterscheiden. Sie vererbten diese Fähigkeit an ihre Kinder. Du hast sie auch. Doch die Wege, die die Menschheit ging, waren böse. Diejenigen, die versuchten ihr Leben auf den Ewigen Gott hin auszurichten, wurden immer weniger. Bis man nach etwa 2000 Jahren nur noch in einer Familie nach Gott fragte. Die Familie Noahs, des Predigers der Gerechtigkeit.
Gott hatte den Menschen die Möglichkeit gelassen, sich frei zu entscheiden, aber sie wollten nicht nach dem Willen Gottes leben. Jeder wollte sein eigener Gott sein, nur sich selbst als Herrn haben.
Der Zorn des Ewigen Gottes darüber war gewaltig. Er schickte die große Flut. Nur acht Menschen überlebten. Noah und seine Familie. Doch auch jetzt nutzte die Menschheit die Chance nicht, sich wieder zu Gott hin zu wenden. Die Menschen versuchten, durch eigene Kraft in den Himmel zu gelangen.
Denken wir an Babel und den Turmbau. Dieser Turmbau war nichts anderes als Religion. Die Menschen wollten GOTT aus eigener Kraft erreichen. Es kam zur Sprachverwirrung. Wieder fragte kaum jemand nach dem Allerhöchsten.

Gott suchte Menschen, die nach ihm fragten, die ihr Leben seinem Willen unterwarfen. Gott sieht bis in das Herz eines Menschen hinein. Das unterscheidet ihn von Baal, oder wie er heute heißt. Allah. Er erkannte, dass Abraham bereit war, sich ihm zu unterwerfen. Schon sehr früh hat der Ewige Gott sich Abraham (damals hieß er noch Abram) auserwählt. Von seinem Bund mit ihm erfahren wir erstmalig an dieser Stelle:
"An selbigem Tage machte Jehova einen Bund mit Abram und sprach: Deinem Samen gebe ich dieses Land vom Strome Ägyptens bis an den großen Strom, den Strom Phrath:" 1 Moses 15, 18
Abraham glaubte Gott, und es wurde ihm zu Gerechtigkeit gerechnet.
Nun Abraham war ein Mensch mit alldem, was einen Menschen ausmacht. Er hatte seine Fehler und Schwächen. Darum versuchte er der Verheißung des lebendigen Gottes nachzuhelfen. Die Folgen waren fatal. Er zeugte Ismael. Der Ewige Gott hatte zwar Verständnis für ihn, stellte aber klar :
"Und Abraham sprach zu Gott: Möchte doch Ismael vor dir leben!
Und Gott sprach: Fürwahr, Sara, dein Weib, wird dir einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Isaak geben; und ich werde meinen Bund mit ihm errichten zu einem ewigen Bunde für seinen Samen nach ihm.
Und um Ismael habe ich dich erhört: Siehe, ich habe ihn gesegnet und werde ihn fruchtbar machen und ihn sehr, sehr mehren; zwölf Fürsten wird er zeugen, und ich werde ihn zu einer großen Nation machen.
Aber meinen Bund werde ich mit Isaak errichten, den Sara dir gebären wird um diese bestimmte Zeit im folgenden Jahre. -"
1 Moses 17,18 - 21

Ich vermute, dass das geschah, weil Sara seine richtige Frau war und nicht die Magd Hagar. Gott hatte seine Verheißung über den Samen, in dem Abraham gesegnet werden sollte, sowohl an Abraham als auch an Sara gerichtet. Das Kind Ismael war nicht die Erfüllung dieser Verheißung. Es war die Frucht der eigenen Anstrengungen Abrahams, das Ergebnis seines eigenen Willens.
Wie dem auch sei, klar ist eines: die »fleischlichen« Nachkommen Abrahams, der Zweig Ismael) neideten Isaak die Verheißungen des Ewigen Gottes, obwohl sie (Ismael) auch gesegnet waren. Aber sie waren zu gierig. Sie wollten alles für sich. Das gleiche tat sich auch bei den Söhnen der Ketura, der Frau, die Abraham nach dem Tode Saras heiratete.

Wir wollen noch Isaak betrachten. Er grub Brunnen, fand Wasser und die Hirten von Gerar wurden neidisch und behaupteten: »Das ist unser Wasser!«. Aber auch sie mussten erkennen, dass Isaak, der von Gott Gesegnete war:
"Und der HERR erschien ihm in jener Nacht und sprach: Ich bin der Gott deines Vaters Abraham. Fürchte dich nicht! Denn ich bin mit dir, und ich werde dich segnen und deine Nachkommen vermehren um meines Knechtes Abraham willen." 1 Moses 26, 24
Wenn wir diese Linie weiter betrachten ging das auch so bei Esau und Jakob (er wurde von Gott mit dem Ehrennahmen Israel beschenkt) weiter. Beide hatten, menschlich gesehen, die gleiche Chance, die gleichen Voraussetzungen. Aber sie entwickelten sich völlig unterschiedlich. Jakob ist dem Wunsch seiner Eltern gehoram und heiratet eine Frau (Rebekka) aus dem Stamme Abrahams, Esau aber macht was er will.
"Und Esau war vierzig Jahre alt, da nahm er Jehudit, die Tochter des Hetiters Beeri, zur Frau und Basemat, die Tochter des Hetiters Elon.
Und sie waren ein Herzeleid für Isaak und Rebekka." 1 Moses 26, 34 - 35
Gott erwählte sich nun Jakob, der zwar auch ein Mensch mit Fehlern und Schwächen, wie alle Patriarchen (mit Patriarchen wurden ursprünglich die direkten Nachkommen Abrahams, in der Geschlechterlinie des Herrn Jesus bezeichnet), war, aus. Über das warum ist der Ewige uns keine Rechenschaft schuldig. Er ist absolut souverän und uns keine Rechenschaft für sein Tun schuldig! Er stand zu seinem Bund, den er mit Abraham gemacht hatte.

Gewiss, Israel (das Volk) hat sich nie in seiner Geschichte absolut vorbildlich verhalten. Phasen des Gehorsams Gott gegenüber wechselten relativ schnell mit Phasen des Ungehorsams. Selbst der König David war kein Musterknabe. Denken wir nur an Batseba. David schlief mit ihr und schwängerte sie, obwohl sie die Frau des Uria war und Nichtjüdin. Er gab Befehl Uria in Todesgefahr bringen zu lassen. Dadurch machte er sich des Mordes schuldig. Aber Gott hielt wieder seinen Bund. Er züchtigte ihn zwar, aber er zerstörte ihn nicht. Noch in vielen anderen Dingen war David nicht unbedingt dass, was man ein Vorbild an Moral nennen würde. Aber da gab es etwas, das ihn auszeichnete.
Immer wenn er einsah, dass er falsch gehandelt hatte tat er Buße. Nicht nur mit dem Mund, sondern mit seinem ganzen Herzen. Deswegen nennt die Bibel Ihn auch "Freund Gottes".
Der Ewige und treue Gott züchtigte ihn zwar oft, aber er ließ Ihn nie fallen. So handelt Gott auch heute noch, sowohl mit den Juden, als auch mit den wiedergeborenen Christen (siehe unter dem Thema «Wiedergeburt, was dann?»). Ja, Gott ist treu!

Gott hatte verlangt, dass Israel sich rein halten sollte, sich vom Götzendienst fernhalten. Jeder Fremde war in Israel willkommen, und die Juden waren verpflichtet sie liebevoll aufzunehmen.
"Und wenn ein Fremder bei dir - in eurem Land - als Fremder wohnt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken].
Wie ein Einheimischer unter euch soll euch der Fremde sein, der bei euch als Fremder wohnt; du sollst ihn lieben wie dich selbst. Denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen. Ich bin der HERR, euer Gott. " 3. Moses 19, 33 - 34
Allerdings gab es eine Ausnahme.

In ganz Israel durfte keinem fremden Gott geopfert werden.

Darauf stand die sofortige Todesstrafe.

Erst als Salomon von Gott abfällt, und »multikulturell« denkend, für seine vielen Frauen Altäre errichtet, damit sie ihren Götzen opfern können, erst da handelt Gott rigoros.
Israel als Gesamtstaat wird zerschlagen. Es zerfällt in zwei Teile. Juda und Israel. Das Nord- und das Südreich.
"Und er hatte siebenhundert vornehme Frauen und dreihundert Nebenfrauen; und seine Frauen neigten sein Herz.
Und es geschah zur Zeit, als Salomo alt geworden war, da neigten seine Frauen sein Herz anderen Göttern zu. So war sein Herz nicht ungeteilt mit dem HERRN, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David.
Und Salomo folgte der Astarte nach, der Göttin der Sidonier, und dem Milkom, dem Scheusal der Ammoniter.
6 Und Salomo tat, was böse war in den Augen des HERRN, und er folgte dem HERRN nicht so treu nach wie sein Vater David."
1 Könige 11, 3 - 6 Diese Art geistlicher Hurerei  passierte in Israel noch öfter. Nehemia, musste, als er nach Jerusalem zurückkehrte feststellen, das die zurückgekehrten sich ebenfalls ungehorsam verhalten hatten. Er muss sagen:
"Hat nicht Salomo, der König von Israel, ihretwegen gesündigt? Und seinesgleichen ist unter den vielen Nationen kein König gewesen; und er war geliebt von seinem Gott, und Gott setzte ihn zum König über ganz Israel; doch ihn machten die fremden Weiber sündigen. " Nehemia 13, 26
Hier musste der Ewige Gott handeln. Denn schon Saul war deswegen verworfen worden.
"Denn Widerspenstigkeit ist eine Sünde wie Wahrsagerei, und Widerstreben ist wie Abgötterei und Götzendienst. Weil du das Wort des HERRN verworfen hast, so hat er dich auch verworfen, dass du nicht mehr König sein sollst." 1 Samuel 15, 23
Hier wird schon deutlich was Gott an der Sünde ärgert. Es ist der Ungehorsam ihm gegenüber. Das hätte Salomon bei seine großen Weisheit wissen müssen.
Auch in der Folgezeit brachte genau dieses Handeln immer wieder neue Züchtigungen Gottes über sein Volk. (Für den, der mit diesem Wort nicht anfangen kann: Züchtigung ist ein relativ mildes Mittel, um jemanden wieder auf den rechten Weg zurückzubringen. Die Todesstrafe lässt diese Möglichkeit nicht zu.) Es kam zu Vertreibungen, Besatzung, und vielen Leiden für das Volk Gottes. Doch der Ewige Gott rief Israel immer wieder durch seine Propheten voll Liebe zu sich. Wenn Israel Buße tat, zu Gott umkehrte, wieder einen Neuanfang mit ihm machte, wie immer wir das auch nennen wollen, dann war Gott da. Ein schönes Beispiel dafür steht in Jeremia 30, 10:
"Und du, fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, spricht der HERR, und erschrick nicht, Israel! Denn siehe, ich will dich retten aus der Ferne und deine Nachkommen aus dem Land ihrer Gefangenschaft. Und Jakob wird zurückkehren und Ruhe haben, er wird sicher sein, und niemand wird ihn aufschrecken.
Denn ich bin mit dir, spricht der HERR, um dich zu retten. Denn ich werde ein Ende machen mit allen Nationen, unter die ich dich zerstreut habe. Nur mit dir werde ich kein Ende machen, sondern dich mit rechtem Maß züchtigen und dich keineswegs ungestraft lassen."

Auch wenn Gott für die Züchtigung Israels andere Völker gebrauchte, so hatten diese für ihr Verhalten den Juden gegenüber die Folgen zu tragen., waren sie dochaus eigenem Willen bereit zu ihren Schandtaten. Das war in der Alten Zeit so, und das wird auch jetzt noch so sein. Babylon und Sumer könnten uns viel davon erzählen. Aber auch wir Deutschen haben für all das Böse, das wir den Juden im laufe der Jahrhunderte antaten, zu bezahlt, Ich denke da zum Beispiel an das dritte Reich mit all seinen Schandtaten.

Gott hat die Völker gewarnt. Da ist zum einen jene Stelle aus Sacharia 2: "...Ja, wer euch anrührt, rührt meinen Augapfel an!" Übersetzung: Buber/Rosenzweig
Jeder hat bei Gott das Recht, sich für das was er tut, zu entscheiden. Ob gut oder böse, dein Handeln bestimmst alleine du. Was bedeutet das heute für Frieden in Israel?

Nun, Frieden in Israel ist zwar möglich, aber nur dann, wenn die Palästinenser um ihren Terroristenführer sich den Gesetzen Israels unterwerfen. Dann ist Israel sogar verpflichtet, sie aufzunehmen und sie zu umsorgen, sie zu lieben. Ich erinnere an 3. Moses 19, 33 - 34.

Aber genau das wollen die Extremisten der Fatah und die Mörder der Hamas nicht. Zwar wäre der normale Palästinenser sicher dazu bereit, aber nicht seine "Führung". Aber wie heißt es so schön in Galater 6, 7:
"Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten."
Gott wird über kurz oder lang selber für Frieden in Jerusalem sorgen. Er ist treu und gerecht und hält sein Wort.

Die Meinung der offiziellen Palästinenser fand ich in jenem Ausschnitt der »Nai«, einer israelischen Zeitung (Schneider L.), vom März 2000:
Kein Friede ohne Jerusalem
Die Sprecher der 55 Mitgliedstaaten der Organisation der Islamischen Konferenz, die 1,3 Mrd. Moslime vertritt,  erklärten am 7. Februar 2000, daß es in Nahost keinen Frieden geben werde, solange Jerusalem in den Händen der Zionisten sei. Jede Kompromißlösung ohne Jerusalem sei nur ein Schwelbrand, der irgendwann zu einem offenen Feuer ausbreche. Aufrufe zum Heiligen Krieg, um Jerusalem zu befreien, hat es seitens radikaler moslemischer Verbände schon oft gegeben. Doch nun mehren sich solche Aufrufe auch bei `seriösen´ islamischen Organisationen. Es scheint, als hätten die israelisch-palästinensischen Verhandlungen die islamische Welt in Zeitdruck versetzt, als fürchteten sie, daß Arafat unter der Schirmherrschaft der USA mit Israel ein Endstatus-Abkommen schließt, in dem Jerusalem nicht enthalten sein könnte. In letzter Zeit drohen Palästinenser immer häufiger mit einer Intifa...
(weiteres in nai März/2000).
 
Heute wo ich diesen Text nach nunmehr zwei Jahren überarbeite erhalte ich über AP folgenden Bericht:

In Jerusalem hat sich ein palästinensischer Selbstmordattentäter in einem mit Schülern voll besetzten Bus in die Luft gejagt. Er riss am Dienstagmorgen im Berufsverkehr mindestens 18 Israelis mit in den Tod. 52 Fahrgäste wurden verletzt, fünf von ihnen lebensgefährlich.Unter den Toten und Verletzten sind nach offiziellen israelischen Angaben sieben Schüler. Zu dem Anschlag bekannten sich drei palästinensische Extremistengruppen. Der israelische Rundfunk berichtete jedoch unter Berufung auf palästinensische Sicherheitskreise, bei dem Attentäter handele es sich um ein Mitglied der Hamas-Organisation aus Nablus im Westjordanland. Es war der schwerste Terroranschlag auf einen Bus seit Beginn des blutigen Konflikts vor 21 Monaten.Die Palästinensische Autonomiebehörde verurteilte den neuen Anschlag. Informationsminister Jassir Abed Rabbo sagte in Ramallah, die Tat diene lediglich "den aggressiven Plänen von (Israels Ministerpräsident) Ariel Scharon". Scharon selbst fuhr erstmals zum Ort eines Anschlages. Er kündigte eine Fortsetzung des Kampfes gegen den Terrorismus an.
Der Vorortbus explodierte an der Ampel einer Hauptverkehrsstraße nahe der jüdischen Siedlung Gilo südlich von Jerusalem. Der Bus wurde durch die Explosion auseinander gerissen. Der palästinensische Kommunalminister Sajeb Erekat verurteilte die Tat, meinte jedoch, die Palästinenserführung sei dafür nicht verantwortlich zu machen, weil Israel die Sicherheitsstrukturen der Palästinenser zerstört habe.
Militante Palästinenser haben seit Jahresbeginn bei 30 Selbstmordanschlägen und Feuerüberfällen in Israel mindestens 175 Menschen getötet.

18.06.02, 13:33 Uhr
(Quelle: ap)

Die Verheißung Gottes, aus Jeremia 46, 27 + 28 gilt auch heute noch.

"Du aber, fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, und sei nicht niedergeschlagen, Israel! Denn siehe, ich will dich retten aus der Ferne und deine Nachkommen aus dem Land ihrer Gefangenschaft. Und Jakob wird zurückkehren und ruhig und sicher sein, und niemand wird ihn aufschrecken.
Du, mein Knecht Jakob, fürchte dich nicht! spricht der HERR. Denn ich bin mit dir. Denn allen Nationen, zu denen ich dich vertrieben habe, werde ich ein Ende machen, aber dir werde ich nicht ein Ende machen, sondern dich mit Maßen züchtigen und dich keineswegs ungestraft lassen."
  

Diese Verheißung bleibt bestehen, sie ist Wort Gottes. Ich weiß zwar auch, das sie im Moment außer Verzug gesetzt ist, siehe
"Ich sage nun: Sind sie etwa gestrauchelt, damit sie fallen sollten? Das ist ausgeschlossen! Sondern durch ihren Fall ist den Nationen das Heil geworden, um sie zur Eifersucht zu reizen.
Wenn aber ihr Fall der Reichtum der Welt ist und ihr Verlust der Reichtum der Nationen, wie viel mehr ihre Vollzahl!
Denn ich sage euch, den Nationen: Insofern ich nun der Nationen Apostel bin, bringe ich meinen Dienst zu Ehren,
ob ich auf irgendeine Weise sie, die mein Fleisch sind, zur Eifersucht reizen und einige aus ihnen erretten möge.
Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird die Annahme anders sein als Leben aus den Toten?
Wenn aber das Erstlingsbrot heilig ist, so auch der Teig; und wenn die Wurzel heilig ist, so auch die Zweige.
 Wenn aber einige der Zweige herausgebrochen worden sind und du, der du ein wilder Ölbaum warst, unter sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes mit teilhaftig geworden bist, so rühme dich nicht gegen die Zweige! Wenn du dich aber gegen sie rühmst - du trägst nicht die Wurzel, sondern die Wurzel dich.
Du wirst nun sagen: Die Zweige sind herausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde.


Richtig; sie sind herausgebrochen worden durch den Unglauben; du aber stehst durch den Glauben. Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich
Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht geschont hat, wird er auch dich nicht schonen." 
Römer 11,11-23
Nun denn, mehr dazu zu sagen ist nicht nötig, denn das einzige was zählt und gilt ist das reine Wort Gottes!