
Die Bibel als Glaubens- und Lebensfundament
Nun, eigentlich gilt ja heute die Devise, dass jeder nach seiner Fasson selig werden soll. Toleranz gilt als wichtige, lobenswerte Eigenschaft. Die Bibel darf man heute zwar noch als unverbindliche Richtschnur für das Leben benutzen. Etwa als grobe Vorlage für Gesetze. Aber sie als absolut verbindlich zu bezeichnen, das ist einfach nicht mehr modern. Man ist tolerant, großzügig, weltoffen. Vor einiger Zeit bekam ich mit, wie jemand sagte er sei nach allen Seiten offen. Ihm wurde geantwortet: »Dann kannst du nicht ganz dicht sein!«.
Ich kann dieser Aussage nur zustimmen.
Mein ältester Sohn, Wirtschaftsinformatiker, sagte mir einmal: Die Definition für Toleranz unter Studenten, sei wie folgt. »Was immer du tust, es geht mir voll am Gesäß vorbei!« [Das Wort Gesäß ersetzt hier das ursprüngliche Wort.]
Wenn ich von mir behaupte, ich sei Neger, dann wird man mir sagen: Du spinnst, du bist doch gar nicht schwarz!
Wenn ich Auto fahren würde, und hätte keinen Führerschein, dann würde ich reichlichen Ärger bekommen.
Wenn ich bei rot über eine Ampel fahre, muss ich ebenfalls mit erheblichen Problemen rechnen.
In keinem dieser Fälle käme ich damit durch, zu behaupten ich sei ja bloß tolerant.
Ich müsste immer für mein Verhalten gerade stehen. Jedem halbwegs normalem Menschen ist das auch völlig klar, dass er sich als Bürger eines Landes an die Gesetze des Landes zu halten hat. Auch als Gast im Ausland gelten die dortigen Regeln für mich. Wenn ich in den USA mit Tempo 200 über die Highways brettere, gehe ich ins Gefängnis.
Nur die Christen meinen sie könnten sich Christen nennen, ohne sich nach dem Christus, wie er in der Bibel beschrieben wird, zu richten.
Hirnrissig ist das, absolut dämlich.
Aber es ist auch verständlich. Da sind einmal die Probleme, die die »Un - Wissenschaftler« machen. Sie verwirren die Menschen mit angeblich gesicherten Ergebnissen irgendwelcher Forschungen. Dieses oder jenes sei nicht original von diesem oder jenem Apostel oder Propheten. Dieses oder jenes sei nicht so, sondern anders zu verstehen.
Grundsätzlich sei einmal klar gestellt. Ich habe diese Leute, vornehmlich Theologen und Philosophen bewusst Un-Wissenschaftler genannt.
Die einen wollen nicht, das die Bibel Recht hat, weil sie dann ihr Leben ändern müssten. Die anderen setzen Ihre Meinung höher als den Willen Gottes. Nach dem Prinzip: Was nicht sein darf, kann nicht sein.
Also sucht man mit dem Ziel, Schwachstellen zu finden.
Natürlich gibt es manchmal Probleme mit den unterschiedlichen Bibelübersetzungen. Die Übersetzungen sind selbstverständlich von Menschen angefertigt. Und Menschen machen nun einmal Fehler. Zur Zeit des alten Testamentes wurde beim Abschreiben der Bibel mehrmals kontrolliert ob auch alles richtig geschrieben war. Keinem der Abschreibenden wäre je in den Sinn gekommen, etwas am Text des Wortes GOTTes zu verändern. Dadurch wurde die Zahl der »Ungereimtheiten« minimal gehalten.
Aber so etwas, wie solche kleinen Differenzen, bereitet nur dem Probleme, der welche haben will. Trotz eventueller »Schwachstellen« in der einen oder anderen Übersetzung bleibt die Bibel das, was sie ist: Wort Gottes.
Basta!
Nun ich gebe zu, »Basta« ist kein Argument. Soll es auch nicht sein. Aber genau so argumentieren diese Un-Wissenschaftler. Viele Menschen die ebenfalls den Wunsch haben, Gott nicht zu gehorchen, schließen sich ihnen an, ohne wirklich zu prüfen, ob die Bibel das reine, unverfälschte Wort Gottes ist. Sie berauben sich selbst ihrer Chance, Gott zu erkennen. Verschenken selber ihr ewiges Leben in Herrlichkeit. Tauschen es ein gegen die ewige Verdammnis, die Hölle.
Dabei gibt es durchaus viele rationale Gründe für die Aussage, dass die Bibel Wort Gottes ist.
Wäre sie ein Menschenbuch, das Machwerk irgend eines Religionsstifters, würde sie versuchen, die Darstellung Israels in einem viel positiveren Licht erscheinen zu lassen. Mit viel »redaktioneller Schminke« wäre einiges geschönt worden.
Auch im Neuen Testament würden etliche Fehler und Sünden der ersten Christen und ihrer Gemeinden einfach nicht stehen. Man hätte sie einfach übergangen.
Nein über die Entstehung der Bibel ist eigentlich nur zu sagen:
"Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat, durch den er auch die Welten gemacht hat; er, der Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens ist und alle Dinge durch das Wort seiner Macht trägt, hat sich zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt, nachdem er die Reinigung von den Sünden bewirkt hat;" Hebräer 1, 1 - 3
Es ist auch wichtig, das Gott, als er alles gesagt hatte, was für uns wichtig war, dieses Buch selbst geschlossen hat. So wie er einst die Arche verschloss.
"Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinen Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist.
Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. Amen, komm, Herr Jesus!
Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!" Offenbarung 22, 18 - 21
Nun denn, für jeden Christen. der ernsthaft versucht, dem Herrn Jesus nachzufolgen, der ihn als Herrn und Heiland in sein Leben aufgenommen hat, hat das Wort Gottes die Funktion eines festen Fundamentes, auf das er sein Leben aufbauen kann. Denn hier, und nur hier kann er erfahren, was Gott von ihm will. Hier hat er das Evangelium erfahren. Und was das ist, steht im Galaterbrief:
"Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat, damit er uns herausreiße aus der gegenwärtigen bösen Welt nach dem Willen unseres Gottes und Vaters, dem die Herrlichkeit sei von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen." Galater 1, 3 - 5
Ja, das ist das ganze Evangelium. Ohne Verzierung. Gott hat alles getan, damit du ewiges Leben bekommen kannst. Nimm es an.
Wie? Sieh dich im Licht der Bibel. Erkenne dich als verlorener Sünder, für den Jesus Christus auf Golgatha, am Kreuz, sein Blut vergoss. Bekenne ihm deine Sünden. Alle. Gib ihm dein Leben. Mehr ist nicht zu tun, aber auch nicht weniger.
Und was ist mit all den Leuten, die sagen, du musst noch dies und jenes machen, erstmal dein Leben genießen.
Vergiss sie, überlass sie Gott. Er wird jeden, der dieses Evangelium verändert, richten.
"Aber wenn auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium verkündigte außer dem, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht!" Galater 1, 8
Halte fest am Wort Gottes! Höre auf das Wort Gottes! Lass dir nichts von dem was er dir schenkte wegnehmen!
Es gibt kluge Leute, die haben dicke Bücher geschrieben, über die Frage, von wem zum Beispiel, der Hebräerbrief geschrieben wurde. Von Paulus, von Lukas, oder von sonst jemand. Weißt du, das ist gar nicht wichtig. Den Hebräerbrief und alle anderen Bücher der Bibel hat Gott diktiert. Er, Gott; ist der Autor Dadurch ist die Bibel Wort Gottes. Wenn es wichtig ist, wer das schreibende Werkzeug war, glaub mir, dann steht es in der Bibel.
Noch mal: Lass dir nichts, aber auch gar nichts, von wem auch immer weder wegnehmen, noch zur Bibel dazu verordnen.
Alles andere ist Müll mit dem der Feind Gottes, das ist der Teufel, versucht, dich irre zu führen.
Allein die Bibel ist das wahre Wort Gottes, des Ewigen.
