
Wer fürchtet sich vorm Bösen...
Beginnen wir bei der Frage ob Satan wirklich der große Verlierer ist mit einem Auszug aus dem Jerusalemer Bibellexikon:
Zitat Anfang: SATAN
Der Ausdruck Satan leitet sich aus dem hebräischem Wort für Gegenspieler« ab.
In drei Büchern des Alten Testamentes erscheint Satan als Ankläger des Menschen vor Gott und Anstifter der Menschen zum Bösen.
Er bleibt jedoch ein Mitglied des göttlichen Gefolges und ist als solches dem göttlichen Willen untergeordnet und keine unabhängige Macht des Bösen.
Dies kommt deutlich zum Ausdruck im Prolog des Buches Hiob (Kapitel 1-2), wo Satan unter den »Söhnen Gottes« erscheint (Hiob 1,6), um Hiob anzuklagen.
In Sacharia 3,1-2 erscheint Satan ebenfalls als Verkläger des Menschen, hier des Hohenpriesters Jeschua.
Der dritte Bezug auf Satan im Alten Testament steht in 1. Chronik 21,1. Diese Stelle steht in einem theologischem Spannungsverhältnis zu 2. Samuel 24,1, wo Gott selbst es ist, der im Zorn David dazu reizt, eine Volkszählung vorzunehmen und damit eine verbotene Handlung mit harten Konsequenzen zu vollziehen.
Der Autor der Chronik bezeichnet den Satan, also nicht Gott, als den Anstifter und schwächt damit die Härte von 2. Samuel 24,1 dahingehend ab, daß er lehrt, es sei der Satan, der den Menschen zum Bösen veranlasst, was aber stets unter der Kontrolle Gottes geschehe (vgl. Jakobus 1,13ff.). Manche Ausleger deuten die Prophetien gegen den König von Babel in Jesaja 14,12-14 und den König von Tyrus in Hesekiel 28,11-19 als Hinweis auf einen Sturz Satans aus dem Himmel.
Dazu ist festzuhalten, dass die These von einem »Engelsturz« in der Bibel nirgends ausdrücklich gelehrt wird- auch nicht in dem geheimnisvollen Wort Jesu in Lukas 10,18 oder in Judas 1,6.
Wer einen Sturz Satans und anderer gefallener Engel und ihre Verjagung aus dem Himmel lehren will, muss in diese wenigen dunklen Andeutungen Aussagen hineinlegen, die dort nicht zu finden sind.
Vor allem steht in der Schöpfungsgeschichte kein Wort von einem solchen Sturz; in 1. Mose 3 wird Satan nirgends genannt.
In Jesaja 14 und Hesekiel 28 ist von irdischen Königen die Rede. Das Neue Testament spricht mehrfach vom Satan unter diesem und verschiedenen anderen Namen.
Als »Teufel« tritt er Jesus in der berühmten Versuchung in der Wüste gegenüber (Matthäus 4,1-11).
Er steht letztlich hinter dem Verrat des Judas und der Verleugnung des Petrus (Lukas 22,3.31).
Er erscheint in Jesu Gleichnis vom Sämann als der »Böse« (Matthäus 13,19; vgl. Markus 4,15), der den Menschen das in sie gesäte Wort Gottes raubt.
Er ist der »Vater der Lüge« (Johannes 8,44).
In Matthäus 9,34 gilt Satan als der »Oberste der Dämonen«.
Auch Krankheit und Schmerzen werden auf Satan zurückgeführt (Lukas 13,16), und als der »Herr des Todes« brachte er den Tod in die Welt (Hebräer 2,14).
Als »der große Drache« wird er vom Himmel auf die Erde geworfen (Offenbarung 12,9).
Er ist der Macht Gottes unterstellt und wird letztlich unterworfen und in einen »Pfuhl von Feuer und Schwefel« geworfen werden (Offenbarung 20,10). Ende des Zitats
Diese ganzen Aufzählungen stimmen zwar, aber sie sind nur ein Teil der Wahrheit. Und genau so arbeitet der Teufel seit jeher. Der Teufel ist weit mehr. Lasst es mich beweisen.
Als er uns das erste Mal begegnet, tut er dies als Schlange im Paradies.
Er sagt ihr "Sollte Gott gesagt haben..."
Genau das ist auch heute noch sein Trick.
Könnte es sein?
Ist es vielleicht doch anders?
So ernst kann Gott das doch nicht gemeint haben! Kommen uns diese Aussagen nicht bekannt vor? Der Apostel Paulus schreibt den Korinthern im 2. Korintherbrief 11, 3 "Ich fürchte aber, dass, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, so vielleicht euer Sinn von der Einfalt und Lauterkeit Christus gegenüber abgewandt und verdorben wird."
Der Fürst dieser Welt
- Johannes 12, 31 " Jetzt ist das Gericht dieser Welt; jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden."
- Johannes 14, 30 "Ich werde nicht mehr vieles mit euch reden, denn der Fürst der Welt kommt; und in mir hat er gar nichts;"
- Johannes 16, 7 - 11 " Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch nützlich, dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; wenn ich aber hingehe, werde ich ihn zu euch senden.
Und wenn er gekommen ist, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht.
Von Sünde, weil sie nicht an mich glauben;
von Gerechtigkeit aber, weil ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht;
von Gericht aber, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist."
Der Gott dieser Welt
- 2 Korinther 4, 4 "bei denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen."
Fürst der Gewalt der Luft, des Geistes
- Epheser 2, 2 "in welchen ihr einst wandeltet nach dem Zeitlauf dieser Welt, nach dem Fürsten der Gewalt der Luft, des Geistes, der jetzt wirksam ist in den Söhnen des Ungehorsams;"
Der wahre Herrscher der jetzigen Welt ist also Satan. Das klingt im ersten Moment etwas seltsam. Postuliere ich doch ansonsten, das der Herr Jesus Christus der Sieger ist. Nun, das ist er auch. Aber in 1. Mose 3, 15 sagt Gott zu Satan: "Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen." Wir leben in den letzten Tagen der so genannten Gnadenzeit. Das ist die Zeit in der Menschen sich aus völlig freien Stücken für den Herrn Jesus entscheiden können. Entscheiden heißt aber immer, wählen zwischen mindestens zwei Möglichkeiten. Luther hat das einmal so definiert: "Der Mensch wird entweder von Gott oder vom Teufel geritten!" Genau das ist der Fall. Jeder Mensch muss wählen zwischen einem Leben "mit der Welt" oder mit dem Herrn Jesus Christus. Diese Wahl ist die eigentliche Freiheit des Menschen. Du allein entscheidest, ob du Satan gehorsam bist, oder dem Herrn Jesus Christus. Eine andere Wahl gibt es nicht. Der Herr Jesus hat gesagt "Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er errettet werden] und wird ein- und ausgehen und Weide finden. Johannes 10, 9 Jeder andere Versuch führt also zu einem Verbleiben in der Welt.
Es gibt keine Fenster, auch wenn die Religionen uns das weismachen wollen. Nur die Tür Jesus Christus.
Alles andere sind Täuschungsmanöver des Gottes dieser Welt, des Satans.
Und der ist, bis auf wenige Ausnahmen, allgegenwärtig.
Er ist der Fürst der Gewalt der Luft. Auch der wiedergeborene Christ bewegt sich also in seinem Herrschaftsbereich.
Und der Satan ist nicht alleine, ihm zu Seite stehen eine große Anzahl gefallener Engel, die Dämonen. Sie sind Bestandteil der so genannten unsichtbaren Welt. Diese unsichtbare Welt beobachtet uns ständig. Wenn wir als wiedergeborene Christen sündigen, ist immer ein Zeuge dabei, der unseren Fehltritt mit Vergnügen betrachtet. Auch in unseren Gemeinden sitzen sowohl positive als auch negative Mitglieder der unsichtbaren Welt, also Engel und Dämonen, als Zeugen dessen was dort passiert.
Doch wenn wir wirklich ganz ernsthaft wollen, sind wir sogar immun gegen ihn und seine Vasallen. "Unterwerft euch nun Gott! Widersteht aber dem Teufel! Und er wird von euch fliehen."Jakobus 4, 7 Ein großes Wort, aber ein Wort Gottes. Deshalb dürfen wir als wiedergeborene Christen erhobenen Kopfes durch die Welt gehen und getrost und mutig sein. Als Nichtwiedergeborener bleibt dir die große Hoffnung und Chance durch eine Bekehrung dem Herrschaftsbereich Satans zu entfliehen. Und das geht eigentlich recht einfach.
- Geh auf deine Knie
- Bekenne dem Herrn Jesus deine Sündenschuld
- Kapituliere vor Seiner Heiligkeit
- Bitte ihn, dir deine Sünden zu vergeben.
- Nimm diese Vergebung im Glauben an.
- Danke dafür und übergib dem, der dir als einziger helfen kann, dein Leben.
"Keine Versuchung hat euch ergriffen als nur eine menschliche; Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt." 1 Korinther 10, 13
"Treu ist aber der Herr, der euch stärken und vor dem Bösen bewahren wird." 2. Thessalonicher 3, 3.
Du wirst zwar erleben, das du immer wieder sündigst, (der Biss in die Ferse) aber du bist jetzt besser dran.Nicht unbedingt ein besserer Mensch, aber besser dran. Du hast jetzt die Vergebung durch das Blut Jesu Christi. Du hast jetzt in Jesus den besten Schutz den es gibt. Er ist dein treuer Heiland, der dir alle Sünden und Schwachheiten vergibt, dich liebt und immer für dich da ist. Und Satan ist wieder einmal der große Verlierer.
