Vom Nutzen der Religion

Hier zuerst einmal ein Zitat aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.

Ein Amulett (v.lat.: amuletum Kraftspender) ist ein Gegenstand, dem magische Kräfte zugeschrieben werden, mit denen er Glück bringen (energetische, sakramentale Wirkung) und vor Schaden schützen (apotropäische Wirkung) soll.

Amulette werden oft am Körper oder in der Kleidung getragen, in Fahrzeugen oder der Behausung aufbewahrt oder dem Vieh umgehängt. Sie können aus einer Vielzahl von Materialien bestehen.

Amulette finden Anwendung in der (Para)Medizin, als Schutz von Schwangeren, gegen den bösen Blick und als Liebeszauber. Am Amulett wirkt die animistische Vorstellung, dass magische Kräfte auf den Menschen einwirken, denen er durch das Amulett entgegenwirken kann.

Amulette sind in allen Religionen bekannt. Seit der Steinzeit nutzte man Muscheln oder Perlen.

Als Amulett gelten bei den

Ägyptern: Skarabäus, Knoten, Ho­rus­auge

Assyrern: Täfelchen m. Beschwö­rungsformeln

Persern: Glasköpfchen

Juden des Alten Testaments: Gold- und Silberplättchen, Sönnchen und Möndchen, nackte Frauenfigürchen

heutigen Juden: Mesusa und Tefillim

Christen: Symbole auf den Kultgewändern; Reliquien;

Arabern: Talisman

Indianern Nordamerikas: Medizinbeutel.

In Europa wandte sich die christliche Kirche schon früh gegen den Aberglauben, zu dem auch Amulette gerechnet wurden. Das hinderte den Volksglauben allerdings nicht daran, an Amuletten mit christlichem Bezug festzuhalten: Insbesondere aus dem Alpenraum stammt der "Baseler Taufstein", ein natürlicher kreuzförmiger Staurolith-Kristall, der oft als Amulett getragen wurde.

Zitat Ende

 

Ist das nicht ein bisschen hart, Religion und Amulett gleichzusetzen?

Ich gebe zu, dass ich lange überlegt habe, ob ich dieses Thema nicht anders formulieren sollte. Aber ich fand ganz einfach keine bessere Deutung für das negative an den heutigen Religionen.

Amulette werden benutzt, um etwas zu beeinflussen, etwas entweder zu locken oder es zu vertreiben. Sie bewirken also Schutz. So meint es jedenfalls der Narr Vincent.

Droht ihm Gefahr, hebt er blitzschnell den Arm, ruft «Weiche» und lehnt sich, nur noch mit einem Auge vorsichtig hinter seinem Arm hervorschauend, zurück, um sein Tagewerk weiter zu verrichten.

Dieses «Weiche» ruft er nicht, weil er mal Sekretär von Herrn Mähdorn war und er sich deswegen mit dem Bahnbetrieb gut auskennt, sondern weil er damit das, was ihm gefährlich erscheint, verscheuchen will.

In gewisser Weise dienen Amulette also als Mittel im Umgang mit dem Verborgenen[1]. Sie können was der Mensch nicht kann, eben dieses Verborgene, dieses Unerklärliche, unfassbare beeinflussen.

Oft gibt es auch gewisse «Zauber-»Formeln, die die Wirkung des Amuletts verstärken oder auslösen sollen.

Ein schönes Beispiel sind die St. Floriansfiguren, die ge­rade in katholischen Gegenden verbreitet sind. Dort soll es ein Gebet zu St Florian geben, das ungefähr so lautet: «Heiliger Sankt Florian, schütz unser Haus, zünd´ andre an!»

Was da so im abergläubischen Bereich alles möglich ist, wissen andere vermutlich besser als ich. Ich gebe zu, ich mag mich da auch gar nicht näher mit beschäftigen.

Aber im so genannten «christlichen Bereich» gibt es da auch recht «lustige»(???) Dinge. Solange es sich dabei um Beschwörungsformeln handelt die an irgendwelche Toten gerichtet sind, mag man ja als unbeteiligter Heide noch darüber lachen. Als Christen müssen wir uns davon allerdings deutlich distanzieren.

Auf mich wirkt ein Autofahrer, der mit dem lautem Ruf «Christophorus», auf ein Stauende zufährt, doch etwas erheiternd. Genau wie «Jeronimo» schreiende amerikanische «Helden». Vielleicht solle man dem armen Menschen mal erzählen, das Tote, zumal solche die wie Christophorus, nie gelebt haben, tot sind. Sie kön­nen niemand helfen.

Ganz böse sieht das aber aus, wenn man fragt, was GOTT zu diesem Tun sagt. Deswegen wird das ja auch in solchen amulettgläubigen Kreisen gern unterlassen.

GOTT sagt in 5. Mose 18,9-14: „Wenn Du in das Land kommst, das der HERR, dein Gott, Dir gibt, dann sollst Du nicht lernen, es den Greueln dieser Nationen gleichzutun.

Es soll unter Dir niemand gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier oder Bannsprecher oder Totenbeschwörer oder Wahrsager oder der die Toten befragt.

Denn ein Greuel für den HERRN ist jeder, der diese Dinge tut. Und um dieser Greuel willen treibt der HERR, dein Gott, sie vor Dir aus.

Du sollst Dich ungeteilt an den HERRN, deinen Gott, halten.

Denn diese Nationen, die Du austreiben wirst, hören auf Zauberer und auf Wahrsager. Du aber - so etwas hat der HERR, dein Gott, Dir nicht gestattet!

Hallo, sagen da solche, die mit Medaillon und Amulett behängt herumlaufen, das darf man nicht so eng sehen. Vielleicht wird sogar darauf hingewiesen, dass diese Industrie ja auch Arbeitsplätze unterhält, ja ganze Orte, wie Fatima, Lourdes oder Tschenstochau leben davon.

Da kommen wir natürlich auch zu einem gemeinsamen Punkt von Religion und Zauberei. So vehement sich die «alte Kirche» gegen solchen Unrat wehrte, ja solche «vorwitzigen Dinge» sogar öffentlich verbrannte, so vehement hat die «neue, allgemeine Kirche»[2] diese Dinge für sich vereinnahmt.

Mit lateinischen Beschwörungsformeln versucht ein und derselbe Priester jeden Morgen Wein in Blut zu verwandeln. Dieser Brauch wurde im vierten Jahrhundert vom Mitraskult abgeschaut und integriert. Da nur der Priester das angebliche Blut Jesu trinken durfte, merkte kaum jemand, dass das gar nicht funktionierte.

Die alte Kirche kannte dieses schaurige Tun nicht.

Aber es ist menschlich verständlich, dass sich eine Gruppe, die nichts von den Wirkungen des Geistes GOTTes weiß, mit solch okkulten Praktiken schmücken muss.

Der «Tue dies, dann geschieht das» Gedanke ist wirklich weit verbreitet. Aber wenn man hingeht und jemandem sagt: «Bete so und so viel mal dieses und jenes Gebet», dann müsste doch der Blindeste merken, das hier etwas faul ist.

GOTT ist doch nicht taub – bei ihm muss man nicht alles 10 mal wiederholen!!!

 

Die Bibel jedenfalls kennt so etwas nicht in Zusammenhang mit Gläubigen. Lediglich bei den Heiden ist dieses „Plappern“ bekannt. Aber Rom versteht es, seinen Leuten einzureden, es sei besonders fromm und wird von Gottes Mama gern gesehen. Lass Dir versichern:

GOTT ist ewig und hat keine Mutter!!!

Man gibt ihnen einen Kranz aus Perlen, wie ihn die Heiden auch benutzen, und sagt, was denen nicht schadet kann uns nur nutzen.

Das Abstruse aber ist, dass Menschen ernsthaft meinen wenn sie diesen Rosenkranz einige Male abgebetet haben, können sie etwas bei GOTT erreichen.

Das ist Okkultismus pur!!!

Zu diesem Thema sagt der Herr Jesus Christus in Matthäus 6,7-8

„Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, dass sie um ihres vielen Redens willen erhört werden.

Seid ihnen nun nicht gleich! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet.“

Aber wie schon gesagt, wo der Geist GOTTes nicht wirkt, muss eine «Kirche» sich zu helfen wissen und sich zu einer Amulettverteilstelle verändern. Dann werden eben Bildchen segenspendend und Tote zu Heilsbringern.

Schlimmer aber noch ist, dass diese verquere Grundeinstellung immer mehr auch in biblischer orientierte Gruppen eindringt.

Das fing bei den einigen mit der Taufe an: Lass Dich taufen und Du gehörst zur Gemeinde.

Andere haben so ebenfalls so seltsame Regeln, die zwar der menschlichen Gemeinschaft der Mitglieder untereinander meist förderlich sind, sich aber keinesfalls in der Schrift wiederfinden.

Die Bibel lehrt aber, dass der Geist GOTTes jeden zu Gemeinde dazutat, der gerettet werden sollte, jeden also der glaubte, dass Jesus Christus, der Sohn GOTTes, für seine Sünden starb und diesen Jesus als Herrn und Heiland annahm..

Hier übernimmt die Taufe den Amulettcharakter.

Ich denke, man kann diese Kette nahezu mit jeder Gemeindeform und -art fortsetzen.

«Tue dies und es passiert das!» ist die ultimative Beschwörungsformel Satans.

Damit kann er am besten von den wahren Forderungen GOTTes ablenken.

Halt, halt mag da der eine oder andere Bibelleser sagen, auch in der Bibel stehen solche «Wenn - Danns».

Das ist richtig. Ich denke da an das „Wenn ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Gebote haltet und sie tut,    in 3 Mose 26, 3 – 4. Der Unterschied liegt darin, dass es sich hier um eine Anweisung GOTTes handelt die eben in der Bibel steht. Hier ist GOTT selber der Auftrag gebende. Der wiedergeborene Christ handelt niemals im Auftrag fragwürdiger Vermittler. Er handelt im Auftrag und ausschließlich nach den Regeln des lebendigen GOTTes.dann werde ich euch die Regengüsse ge­ben zu ihrer Zeit, und das Land wird seinen Ertrag geben, und die Bäume des Feldes werden ihre Frucht geben.“

Und sie führen niemals zu einem Gebrauch des Glaubens als Amulett gegen das Böse, haben niemals Beschwörungscharakter.

Der Wiedergeborene kämpft nicht mit formelhaften, religiösen Pflicht­übungen gegen Satan. Er trägt (normalerweise) eine (geistliche) Waffenrüstung.

Sie, und nur sie gibt Schutz vor den Angriffen Satans.

Nicht die Tatsache, dass Du ein bei dieser oder jener Gemeinde eingeschriebenes Mitglied bist, rettet Dich vor dem Höllenfeuer und den Angriffen Satans.

Nicht die Tatsache, dass Du getauft bist, bewirkt die Vergebung Deiner Sünde.

Nicht die Tatsache, dass Du regelmäßig Gottesdienste besuchst, ohne einzuschlafen, gibt Dir Schutz vor dem Zorn GOTTes.

Nicht die Tatsache, dass Du am Abendmahl oder am Tisch des Herrn teilnimmst, gibt Dir ewiges Leben bei GOTT.

Diese Dinge gehören, in gewisser Weise, alle dazu. Sie sind durchaus Forderungen an einen gläubigen Christen, die GOTT erfüllt sehen möchte. Aber manchmal verdrängen sie doch leider die Tatsache, das Glauben erheblich mehr ist, als das Ausüben von Ritualen.

Leider passiert es immer wieder, dass gerade junge Menschen auf die Frage, ob sie gerettet sind, eine die vorhin genannten Tatsachen erwähnen, aber nicht sagen können: „Ja, ich habe mein Leben dann und dann Jesus Christus übergeben!“.  Sie wollen wohl gern mit diesem Jesus leben, seine Regeln auch da akzeptieren, wo sie in ihren Lebensplan passen. Aber davon, eine echte Wiedergeburt erlebt zu haben, sind sie sehr weit entfernt. Herr über ihr Leben sind sie selbst (oder die Eltern), sonst niemand.

Darum bitte ich Dich ganz besonders: Prüfe, ob Deine Religion wirklich ein reines Ausleben Deines in Christus verwurzelten Glaubens ist oder ob sie nicht doch nur ein Amulett gegen schlaflose Nächte ist.

Im letzteren Fall möchte ich Dir empfehlen, das Du ganz schnell zu dem gehst, der allein ewiges Leben geben kann:

Jesus Christus, dem Sieger von Golgatha.

 


[1] Der Begriff okkult stammt vom lat. occultus, was Wissen um Verborgenes, Wissen um nicht Sichtbares andeutet.

[2]    allgemein = katholisch