Wenn wir im zwischenmenschlichen Bereich davon sprechen, das sich jemand »versündigt« hat, meinen wir meist er habe lieblos gehandelt, sich nicht korrekt verhalten. Das lieblose Handeln äußert sich normalerweise so, dass man sich über den Andern stellt. Ihn als nicht so wertvoll betrachtet wie sich selber. Zumindest aber ist es so, das einem bei dem was man tat der/die Andere gleichgültig war. Das gilt. in gewisser weise,  auch bei Gott. Die Schlange verführte Eva mit den Worten: "...sondern Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses." 1 Moses 3, 5

Das reizte Eva. Sein wie Gott. Eva lebte im Paradies. Sie kannte die Schöpfung Gottes in ihrer ganzen Reinheit und Pracht. Sie wusste wie groß und mächtig Gott ist. "Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust für die Augen und dass der aum begehrenswert war, Einsicht zu geben; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, und er aß." 1 Moses 3, 6

Man kann darüber streiten, ob Eva vielleicht der Meinung war, es wäre gut wie Gott zu sein. Vielleicht dachte sie sie könne ihm dann eventuell sogar helfen. Vielleicht war es auch nur Hochmut. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall war es ungehorsam. Gott hatte ihnen geboten: "Und Gott, der HERR, gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du essen;aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon darfst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben!" 1 Moses 2, 16

Sein wie Gott. Er allein beurteilte alle Dinge. Er entschied auch was gut und böse für den Menschen war. Nicht um den Menschen zu unterdrücken. Sondern, zum Einen weil er selber die Majestät ist. Zum Anderen weil ER genau wußte was für diesen Menschen, den er ja selbst schuf das Beste ist.  Aber es war auch Fürsorge dem Menschen gegenüber. Der Mensch konnte, bis auf die oben genannte Ausnahme, alles tun und Gott übernahm die Verantwortung. Sie lebten in größtmöglicher Freiheit.

Der Mensch beschloß zu werden wie Gott. Damit aber versuchte er Gott zu entthronen. Er wollte selbst die Macht. Das Geschöpf machte sich mit dem Schöpfer gleich. Es erkannte die Majestät Gottes nicht mehr an. Er wollte sein eigener Gott sein. "Danach, wenn die Begierde empfangen hat, bringt sie Sünde hervor; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod." Jakobus 1, 15

Das war die erste Sünde der Menschheit.
Der Mensch hatte sich von Gott getrennt. Durch diese Sünde war er Gott sein Leben schuldig. Diese Sünde kostete ihm das Leben. Er begann zu sterben.

Das ist auch noch heute so. Durch eine einzige Sünde schon sind wir von Gott getrennt. Das ist keine Pingeligkeit von GOTT — nein, gewiss nicht. Der heilige, reine GOTT würde durch den Kontakt mit der Sünde selbst unrein oder befleckt.
Die Folge: Dem Menschen fehlt sein wichtigstes Gegenüber. Leben mit Gott war so nicht mehr möglich. Denn Gott ist heilig. Er kann keine Gemeinschaft mit dem sündigen Menschen haben.

Wenn du dich in einer schmutzigen Umgebung befindest, wirst du zwangsweise auch schmutzig. Deswegen musste Gott sich von den Menschen trennen. Der Mensch konnte an dieser Situation nichts tun.

Römer 6, 23 sagt: "Denn der Lohn der Sünde ist der Tod." Das bedeutet: für meine Sünde muss auch ich mit meinem Leben bezahlen. Von der Seite des Menschen her gibt es gar keine Möglichkeit Gott zu gefallen, wenn er, der Mensch, erst einmal gesündigt hat,. Jeder eigene Versuch ist, wie bei Kain, von vornherein zum Scheitern verurteilt. Erstarrt in Religion. Dabei ist es völlig egal, wie du deine Religion nennst. Zu Gott führt nur ein einziger Weg. Dieser Weg ist sein eigener einzig geborener Sohn: Jesus Christus. Jesus selber sagt in Johannes 14, 6: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich." So wie es nur einen Weg in die Sünde gab, so gibt es auch nur einen Weg zurück zu Gott. Dieser Weg ist, noch einmal gesagt: Jesus Christus, sein eigener Sohn. "Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn errettet werde.Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes." Johannes 3, 16 - 18 Du brauchst dieses Angebot der Liebe Gottes nur anzunehmen. Tu es! Bekenne deine Sünden und nimm das Opfer seines Blutes an. Er hat es für dich vergossen. Damit du Vergebung deiner Sünden bekommen kannst. Du brauchst es nur noch im Glauben annehmen und ihm dein Leben übergeben. Du weißt ja: »Sünde ist tödlich und nicht nur ein harmloser Regelverstoß!« Ich glaube nicht das es eine Rolle spielt, ob du ein »großer» oder nur ein »kleiner» Sünder bist. Wenn du am Abgrund stehst reicht ein Schritt zum Absturz. Ob dieser Schritt groß oder klein ist, spielt da keine Rolle mehr. Denk dran.