Kann jemand für GOTT zu gut sein?

Mit Menschen, die so von sich denken kann ich nicht allzu viel anfangen. Und ich weiß aus der Bibel: GOTT auch nicht.
Sie lassen sich nicht packen. Sind so von sich eingenommen, das sie von GOTT verlangen, er müsse sich nach ihnen richten und habe ihr Leben gefälligst in Ruhe zu lassen.
Objektiv gesehen haben sie sogar (scheinbar) Recht. Meist leben sie gut bürgerlich, nach außen hin brav, ja vorbildlich.
Sie engagieren sich für Familie, Kirche und Politik gleichermaßen. Niemand vermag etwas Negatives über sie zu sagen. Ihr Leben ist makellos. Sie haben sich nichts vorzuwerfen und die Prachtstücke dieser Spezies sagen auch anderen nichts Böses nach.

Am liebsten treffen sie sich mit «ihresgleichen» und streicheln sich gegenseitig den Bauch. Dabei schauen sie genüsslich auf jene die schlechter sind als sie selber, also auf die große Masse des Volkes, die ja alle viel schlechter ist als sie selbst.
Doch manchmal hat einer von ihnen den Mut das was er tut und hat einer gründlichen Prüfung zu unterziehen.
Das sind im Leben dieser Menschen die risikoreichsten Momente.

Jemand, von dem ich den Namen nicht kenne, hat bei einem solchem Moment festgestellt:
"Etwas fehlt mir noch!".
Er liest die zeitgenössischen Philosophen, und merkt:
"Etwas fehlt mir noch!".
Er fragt die theologischen Kapazitäten und weiß:
"Etwas fehlt mir noch!".

Er forscht in seinem Gefühlsleben und ist sich absolut sicher:
"Etwas fehlt mir noch!". Er beschließt, es doch einmal mit GOTT zu versuchen.

Die Bibel berichtet von einem solchen Mann.
"Und siehe, einer trat herbei und sprach zu ihm: Lehrer, was soll ich Gutes tun, damit ich ewiges Leben habe?
Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich über das Gute? Einer ist der Gute. Wenn du aber ins Leben hineinkommen willst, so halte die Gebote!
Er spricht zu ihm: Welche? Jesus aber sprach: Diese: Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsches Zeugnis geben; ehre den Vater und die Mutter; und: du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!
Der junge Mann spricht zu ihm: Alles dies habe ich befolgt. Was fehlt mir noch?
Jesus sprach zu ihm: Wenn du vollkommen sein willst, so geh hin, verkaufe deine Habe und gib den Erlös den Armen! Und du wirst einen Schatz im Himmel haben. Und komm, folge mir nach!
Als aber der junge Mann das Wort hörte, ging er betrübt weg, denn er hatte viele Güter.
Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch: Schwer wird ein Reicher in das Reich der Himmel hineinkommen.
Wiederum aber sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt.
Als aber die Jünger es hörten, gerieten sie ganz außer sich und sagten: Wer kann dann errettet werden?
Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei Menschen ist dies unmöglich, bei Gott aber sind alle Dinge möglich.
" Matthäus 19,16-26

GOTT verlangt unmögliches: Verkaufe alles, was Du hast!
Absolut unrealistisch. Alles das, wofür er sein Leben lang gekämpft hatte sollte er aufgeben?
Oh Du armer Reicher. Jesus hat doch nicht gesagt «Verkaufe alles was Du hast und schmeiße das Geld weg!»
Er hatte etwas mit Dir vor, wollte Dir ein Angebot machen, mit dem Du in den Dienst GOTTes treten solltest. War es das, was Du nicht wolltest, hattest Du Angst davor Dein Leben zu verlieren, Deinen Eigenen Willen und «fremdgesteuert» zu werden wie einer dieser Jünger, die sich in allen Dingen auf den Sohn GOTTes verließen. Die immer wieder fragten, "Was willst Du das ich tue, Herr?"
Du willst Dein eigener Herr sein, jemand der sich abends zurücklehnt, nachdem er sein Konto geprüft hat und sagt: «Es ist gut! Ich bin wer!»
Du magst nicht demütig dasitzen und sagen "Herr, dein Knecht hat getan was Du wolltest."
Es ist Deine Entscheidung. Du entscheidest über Dein Leben.
Aber die Wahl die Jesus Christus Dir anbietet, ist eine Wahl zwischen Leben und Tod.

Du weißt genau, das Du kein ewiges Leben hast und hast Angst, das die Botschaft die Du hörtest stimmt.
Jeder, der kein ewiges Leben durch Jesus Christus hat, hat statt dessen die ewige, die immerwährende Verdammnis im Nacken, aus der es, wie Du sicher weißt, auch keinerlei Befreiung geben wird.
Die Angst trieb Dich zu Jesus. Deshalb fragtest Du "was muss ich tun?"
Aber diese Antwort hattest Du nicht erwartet. Vielleicht meintest Du, er hätte sagen sollen: «Willkommen mein Freund. Auf Dich habe ich die letzten Jahre gewartet. Komm ich mache Dich zu einem General in meiner Truppe oder zu einem Minister in meinem Reich. Such es Dir aus und nenn mir Deine Bedingungen.»

Aber dieser Jesus, der Jesus der Realität, ist anders als der Jesus deiner Träume.
Er will bedingungslos alles von Dir, will das Du Dich ganz und gar aufgibst. Das Du alles loslässt, was Dich auf dieser Welt hält. Will sogar das Du, wenn Du alles verkauft hast ihm in eine ungewisse Zukunft folgst.
Du aber machst nur einen Fehler, den viele machen die Deinesgleichen sind.
Dieser Fehler aber ist tödlich.
Du meinst es muss nach Deinem Willen und Deinen Erkenntnissen gehen.
Aber das tut es nicht.

Ohne das Du Vergebung durch das Blut Jesu Christi hast ist Dein Leben nichts wert. Die Welt, die durch allerlei Tand zu blenden ist magst Du täuschen.
GOTT aber kennt Dich. Er hat Dich geschaffen. Er weiß auch wo die Sünde in Deinem Leben steckt.
Und trotzdem bezahlte er selbst auf Golgatha, für Deine Schuld.
Das war notwendig, da selbst eine einzige Sünde ausreicht um Dich rechtskräftig zur Verdammnis verurteilen.
Das Du in Deinem Leben oft nicht nach GOTT gefragt hast reicht schon aus.

Ich sagte GOTT schuf Dich. Das begründet seinen souveränen Rechtsanspruch auf Dein Leben.
Erst wenn Du den anerkennst, kann er diese Lehre in Dir füllen. Erst wenn Du vor GOTT zugibst dass hinter Deiner schönen Fassade auch ein sündiger Mensch steckt, wenn Du ihm Deine Sünden bekennst, ist er treu und gerecht, dass er sie uns vergibt.

Mit diesem Bekennen solltest Du Dich beeilen. Sonst ist es zu spät.
Für immer zu spät!
"Er sagte aber ein Gleichnis zu ihnen und sprach: Das Land eines reichen Menschen trug viel ein.
Und er überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht, wohin ich meine Früchte einsammeln soll.
Und er sprach: Dies will ich tun: ich will meine Scheunen niederreißen und größere bauen und will dahin all mein Korn und meine Güter einsammeln; und ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele Güter liegen auf viele Jahre. Ruhe aus, iss, trink, sei fröhlich!
Gott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Was du aber bereitet hast, für wen wird es sein?
So ist, der für sich Schätze sammelt und nicht reich ist im Blick auf Gott."
Lukas 12,16-21

Wach auf! Dieser Jesus, der auf Golgatha wegen Deiner Sünde starb, dieser Jesus will Dir ewiges Leben geben. Die einzige Bedingung dazu ist, das Du ihm Dein Leben gibst, ihn um Vergebung für all Deine Sünden, Deine GOTTlosigkeiten bittest.

Sei schlau – tue Buße
und
folge Jesus nach!