
Ist der Glaube nur Lug und Trug?
"Welch eine dumme Frage!" werden etliche ausrufen. Aber schon dabei ist die, scheinbar gleiche, Aussage von drei ganz verschiedenen Gedanken geprägt.
Die einen «denken» dabei: «Aber selbstverständlich!!!», andere aber denken. «Manchmal schon!» die dritte Gruppe aber ist der festen Überzeugung: «Niemals!!!».
Wer hat nun Recht?
Besser, meine ich, fragen wir: Warum haben alle Recht? Alle?
Quatsch! Das geht doch nicht höre ich wieder die meisten rufen, während andere (klügere?) erst mal schweigen.
Nun ich werde den Beweis erbringen das es wirklich so ist.
Für die Aussage, dass der Glaube Einbildung ist, spricht erst einmal (scheinbar) die Unbeweisbarkeit vieler Glaubensaussagen: "Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht." Hebräer 11,1
Also gibt es nach der Bibel keinen objektiven, sichtbaren Beweis für eine erfolgte Sündenvergebung.
Das, und unter anderem das nicht feststehende Geburtsdatum Jesu sind Argumente dafür, das wir unseren Glauben nicht beweisen können.
Gute Werke haben auch andere getan. Menschen die wirklich Dinge bewegt haben, aber nur von einen bewegt waren: Menschen zu helfen. Der Auftrag GOTTes, Evangelium zu verkünden, berührte sie nur wenig.
Ein Beispiel dafür ist Ghandi, ein anderes Mutter Teresa oder auch A. Schweitzer, der in der Leben Jesus Forschung aktiv war und ein, sagen wir, etwas seltsames Jesusbild hatte, das mit dem Auferstandenen Sieger von Golgatha nichts zu tun hatte und eher einer Geisteshaltung aus der "modernen Theologie" entsprach.
So schrieb er unter anderem 1913 eine Dissertation über «Die psychiatrische Beurteilung Jesu». Allein der Titel lässt einen wiedergeborenen Christen doch ein wenig die Stirn runzeln.
Sei's drum. Aufgrund von äußeren Dingen oder Taten können wir meist nicht endgültig darauf schließen, ob jemand wiedergeboren, also gerettet, ist oder nicht.
Ich denke dass es wohl im Leben eines jeden wiedergeborenen Christen, "leicht dunkle" Momente gibt, die andere besser nicht kennen.
Auch wenn sie nach der unfehlbaren Lehre der heiligen Schrift, unter der Vergebung durch das Blut Jesu liegen, was sie faktisch ungeschehen macht, sehen Heiden das nun einmal anders und machen ihre Beurteilung unseres Lebens an gerade diesen Momenten fest.
Materielle Beweise für die Heilstat GOTTes, gibt es auch nicht.
Auch wenn jene Gruppe, die das Anbeten von Reliquien zu einem festen Bestandteil ihres Glaubens gemacht hat, behauptet es gäbe Splitter des Kreuzes Jesu und andere Materiellen Teile aus dem Leben Jesu (bis hin zu einer Windel) so ist es doch so, das GOTT, der gegen jede Verehrung von toten Dingen ist, dafür gesorgt hat, das weder Kreuz noch Kleidung die Jahrhunderte überdauerten um so "vom Leben Jesu auf dieser Erde zu berichten". Auch zeitgenössische Bilder oder Statuen, ja noch nicht einmal Beschreibungen existieren. Auf diese Weise hat GOTT zwar verhindert das wir uns ein Bild von dem Sieger von Golgatha machen und anbeten, aber wir können auch nicht sagen: "Seht so sah Jesus aus, das ist ein Bild von ihm."
Gut, ich weiß, einige "Gläubige" setzen sich über das Gebot GOTTes, sich kein Bildnis zu machen einfach hinweg und beten allerlei hölzerne, steinerne und was weiß ich noch Dinge an, verehren sie, die Götzenfiguren, als Bilder GOTTes oder irgendwelcher (Schein)heiliger. Das setzt aber den Willen des heiligen und gerechten GOTTes nicht außer Kraft.
Fazit ist und bleibt deswegen: Es gibt zwar historische Beweise dafür, das damals ein Jesus von Nazareth gelebt hat und gekreuzigt wurde, aber nicht einen, für einen Heiden, haltbaren Beweis für die Echtheit von Glauben.
Jene zweite Gruppe, die sagt Glaube ist manchmal schon Einbildung, ist eigentlich die traurigste, bzw. die am traurigsten erscheinende Gruppe.
Sie hat nämlich keinen festen Standpunkt. Der Apostel Jakobus beschreibt sie auf Befehl GOTTes so: "Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird.
Denn jener Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde, ist er doch ein wankelmütiger Mann, unbeständig in allen seinen Wegen." Jakobus 1,6-8
Kein sehr schmeichelhaftes Urteil das GOTT da über jene fällt, die "sich einfach nicht entscheiden können".
Doch sind jene, die zugeben das sie da Probleme haben zu glauben, wesentlich besser dran, als die, die sich geben als hätten sie alles Vertrauen der Welt in GOTT und sein Wort, die Bibel, und hintenrum quasi "zur Sicherheit" ihr Leben mit allerlei «geistlichen» Zusatzversicherungen versehen, dann noch etwa ein Horoskop befragen und natürlich auch kein negatives Wort über einen Götzen wie Buddha oder Allah sagen (Man kann ja nie wissen!) oder gar zur Sicherheit noch zu angeblichen heiligen Isisabbildungen beten, die sie Gottesmutter nennen.
Über die sagt GOTT in der Offenbarung, ich werde sie ausspeien weil sie lau geworden sind.
Hier gilt die Sache mit der Einbildung wohl am stärksten. «Ich muss nur wirklich wollen, dass es so ist, dann wird's schon so!» aber diese Einstellung hilft in der Praxis überhaupt nicht. Sie führt bestenfalls dazu, dass man sich bei jeder Gelegenheit in Frage stellt oder stellen lässt. Das Ergebnis ist dann eine immer bestehende Frage: «Ist wirklich das was ich glaube, wie ich mein Leben einteile das richtige, oder haben jene Recht die was anderes lehren?».
Eine erbärmliche Einstellung, eine erbärmliche Lehre ein erbärmliches Leben.
GOTT sagt durch den Apostel Paulus "Der eine hält einen Tag vor dem anderen, der andere aber hält jeden Tag gleich. Jeder aber sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt!
Wer den Tag beachtet, beachtet ihn dem Herrn. Und wer isst, isst dem Herrn, denn er sagt Gott Dank; und wer nicht isst, isst dem Herrn nicht und sagt Gott Dank.
Denn keiner von uns lebt sich selbst, und keiner stirbt sich selbst.
Denn sei es auch, dass wir leben, wir leben dem Herrn; und sei es, dass wir sterben, wir sterben dem Herrn. Und sei es nun, dass wir leben, sei es auch, dass wir sterben, wir sind des Herrn.
Denn hierzu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er herrsche sowohl über Tote als auch über Lebende." Römer 14,5-9
GOTT also verlangt von einem «wiedergeborenen Christen» wesentlich mehr als ein bloßes «schon möglich» oder «wahrscheinlich» sondern ein klares «Ja, Herr ich will!».
Was aber leitet jene die sagen der Glaube eine Tiefe Gewissheit ist? Nun, es ist das Wort GOTTes, die heilige Schrift, die Bibel.
Dort steht in Hebräer 11,1-3 "Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht.
Denn durch ihn haben die Alten Zeugnis erlangt. Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist."
Hoppla, Erst der Glaube, dann sogar das Verstehen???
Ja, genau so.
Glaube kommt vom Wortstamm her von dem alten Wort «geloben».
Der Glaubende sagt: «Ja GOTT, ich will, das Du durch Deinen Sohn Jesus Christus, dem Sünderheiland in mein Leben kommst, ja, sogar das Du dieses Leben übernimmst. Es führst und leitest, für Dich etwas daraus machst! Danke das Du nicht nur alle meine Sünden vergeben hast, sondern auch mein Leben in Deine segnende Vaterhände nimmst!»
Hier ist mehr als ein zögerliches: «na ja, man kann's ja mal in Erwägung ziehen.» oder ein «mal sehen.», hier ist ein klares: «Hier bin ich Herr, mach mit mir was Du willst!»
Aber das genau erwartet GOTT völlig zu Recht von uns.
Zu Recht?
Ja! Gab er doch alles was ihm teuer war, um Dich zu retten. Wurde er nicht selbst in Jesus Mensch, um auf Golgatha, für Deine und meine Sünden zu bezahlen?
Ja! Und genau darum hat er einen Rechtsanspruch, der auf Dein Leben ausgestellt ist.
Jesus Christus starb für Dich, darum hat er nun Anspruch auf Dein Leben. Dein ganzes Leben.
Nur wenn Du bereit bist, das vorbehaltlos zu glauben und diesem Sünderheiland Dein ganzes Sein anzuvertrauen, kann er Dir wirklich helfen, kann er Dein Leben so gestalten wie er es will und wie es für Dich am besten ist. Nur wenn Du dem Sieger von Golgatha Dein Leben ganz und gar, vom Kopf über die Brieftasche bis zum Herzen, übergibst, schenkt er Dir diese ruhige Gewissheit, das die Bibel sein Wort ist, das der Mensch durch Glauben gerettet wird, nicht aus Verdienst sondern aus Gnade, weil der Sohn GOTTes selbst für Dich starb. Dann kann die Bewährung Deines Glaubens durch Versuchungen hindurch Ausharren bringen wie GOTT es selber verspricht.
Dann kannst Du von ihm Dein Leben «umrüsten» lassen. Dann kann er der gute Hirte sein, der Dich auch vor Zweifeln schützt. Der Dir echte ruhige Glaubensgewissheit schenkt, die Dich schützt und stärkt auch wenn um Dich alles in Chaos versinkt.
Ob Dein Glaube Realität oder Einbildung ist bestimmst nur Du selbst.
Niemand anderes kann das für Dich tun.
Helfen kann Dir dabei nur der Sohn GOTTes: Jesus Christus.
Geh zu ihm.
